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Verbandsboss Sunil Gulati bedauert die Vorfälle auf Hawaii
Verbandsboss Sunil Gulati bedauert die Vorfälle auf Hawaii © Getty Images

Nach der Revolte der Weltmeisterinnen aus den USA gegen ein Länderspiel auf dem "schrecklichen" Kunstrasen des Aloha Stadiums auf Hawaii hat sich US-Verbandsboss Sunil Gulati für den peinlichen Vorfall entschuldigt.

"Es gab bei diesem Spiel eine Serie von Fehlern. Wir haben es vermasselt. Das wird nicht noch einmal passieren", sagte Gulati der New York Times: "Das war defintiv ein blaues Auge für diese Organisation."

Weniger als 24 Stunden vor dem Anpfiff des Länderspiels in Honolulu gegen Trinidad und Tobago am Sonntag war die Begegnung wegen der Gesundheitsgefährdung der Spielerinnen abgesagt worden. Zuvor hatten die US-Stars Alarm geschlagen und in sozialen Netzwerken Fotos des minderwertigen und schlecht verlegten Untergrundes veröffentlicht.

"Die Trainingsplätze sowie die Spielfläche des Stadions waren schrecklich. Für uns ist es schwer, da niemand uns schützen wird, außer wir selbst", sagte Superstar Alex Morgan. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Mitspielerin Megan Rapinoe im Training auf einem Rasenplatz ohne gegnerische Einwirkung einen Kreuzbandriss erlitten hatte.

Gulati erklärte, dass vor Länderspielen in neuen oder ungewohnten Stadien normalerweise im Vorfeld eine Inspektion durchgeführt werde. Das sei in diesem Fall nicht geschehen.

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