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Inka Grings
Inka Grings trainiert derzeit Frauen-Zweitligist MSV Duisburg © Getty Images

Inka Grings träumt von einem Trainerjob bei einem Männer-Profiteam, schätzt ihre Chancen aber realistisch ein. In der Zukunft hofft sie aber auf ihre Chance.

Die frühere Nationalstürmerin Inka Grings (37) träumt nach dem Erhalt der Fußballehrer-Lizenz von einem Trainerjob bei einem Männer-Profiteam.

"Es wäre toll, wenn ich irgendwann in Deutschland oder im Ausland eine ehrliche Chance bekommen würde, mich auf höherem Niveau zu beweisen", sagte die Trainerin des Zweitligisten MSV Duisburg der Rheinischen Post: "Ob das dann in der ersten oder dritten Liga ist, spielt nicht die entscheidende Rolle."

Sie sei aber "noch jung im Geschäft" und müsse "einige Erfahrungen sammeln", sagte die 96-malige Nationalspielerin, die seit Sommer 2014 die MSV-Frauen trainiert und am Mittwoch beim Festakt in Frankfurt/Main ihre UEFA-Pro-Lizenz erhielt.

Ihre Chancen schätzt sie derzeit eher gering ein. "Momentan ist es leider so, dass vor allem nach Geschlecht und nicht nach Leistung beurteilt wird. Man muss eben um so mehr mit seinen Qualifikationen überzeugen", sagte die zweimalige Europameisterin: "Die Entscheider können das dann irgendwann nicht mehr ignorieren."

Grings sprach sich zudem dafür aus, auch für Trainer in der Frauen-Bundesliga die Lehrerlizenz als verpflichtende Qualifikation einzuführen. Bislang ist im Frauen-Bereich die A-Lizenz ausreichend.

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