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Colombia v United States
Hope Solo und Co. wollen mehr Geld © Getty Images

Die US-Nationalspielerinnen fühlen sich zu schlecht bezahlt und erwägen drastische Konsequenzen. Eine Verteidigerin künftigt ein entscheidendes Gespräch an.

Im Kampf gegen die Lohndiskriminierung denken die Fußball-Frauen von Weltmeister USA sogar an einen Boykott der Olympischen Spiele in Rio.

Sollte der US-Verband die Bezahlung der Frauen nicht dem Niveau der US-Männer angleichen, "liegt diese Möglichkeit auf dem Tisch", erklärte Becky Sauerbrunn, die mit ihren Weltmeister-Kolleginnen Carli Lloyd, Hope Solo, Alex Morgan, Megan Rapinoe um Gerechtigkeit kämpft, bei ESPN.

Die US-Frauen - dreimaliger Weltmeister und viermaliger Olympiasieger - fühlen sich angesichts ihrer sportlichen Erfolge im Vergleich zu den männlichen Nationalspielern zu schlecht bezahlt.

So haben die US-Frauen für ihren WM-Triumph im vergangenen Jahr zwei Millionen Dollar als Prämie erhalten, die Männer nach ihrem Ausscheiden im Achtelfinale der WM 2014 in Brasilien aber neun Millionen Dollar.

Laut Verteidigerin Becky Sauerbrunn wird die Möglichkeit eines Boykotts innerhalb der Mannschaft diskutiert. "Wir behalten uns alle Möglichkeiten vor, alles ist offen. Wenn sich also wirklich nichts ändert und wir nicht das Gefühl haben, dass Fortschritte erzielt werden, werden wir dieses Gespräch führen", sagte die 30-Jährige.

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