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Bernd Schröder (l.) verlässt nach 45 Jahren Turbine Potsdam © Imago

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam haben mit einer Gala beim letzten Heimspiel ihres scheidenden Trainer-Urgesteins Bernd Schröder den Kampf um die Qualifikation zur Champions League wieder spannend gemacht.

Der sechsmalige Meister, der in der laufenden Saison nicht über Mittelmaß hinaus kam, feierte am vorletzten Bundesliga-Spieltag ein überraschend hohes 4:0 (1:0) gegen DFB-Pokalsieger und Königsklassen-Finalist VfL Wolfsburg. Es war die höchste VfL-Pleite in dieser Spielzeit.

Durch das gleichzeitige 3:0 (1:0) des 1. FFC Frankfurt gegen den Pokalfinaisten SC Sand haben die Wölfinnen auf Platz zwei nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Dritten aus Frankfurt. Am letzten Spieltag trifft Wolfsburg allerdings auf den Tabellenletzten und bereits feststehenden Absteiger 1. FC Köln, Frankfurt tritt gegen Bayer Leverkusen an.

"Bei solch einem Ergebnis am Ende kann ich nur zufrieden sein. Ich bedanke mich bei allen, die in all den Jahren zu uns gestanden haben - in guten und in schlechten Zeiten. Wir werden auch in der Zukunft eine gute Mannschaft haben", sagte Schröder, der mit Turbine in 45 Jahren alle Titel (Meisterschaft, Pokalsieg, Champions-League-Erfolg) gewonnen hat: "Wir sind gut aufgestellt. Wir sind der traditonsreichste Frauenverein der Welt." Die Mannschaft verabschiedete ihren Trainer mit einem "Danke, Schrödi"-Transparent, im Stadion ertönte das Steigerlied.

Der bereits feststehende Meister Bayer München setzte sich 1:0 (0:0) bei der SGS Essen durch. Leverkusen unterlag 1:3 (0:1) gegen den SC Freiburg. Am Tabellenende setzte sich Köln 2:1 (1:0) gegen den USV Jena durch. Die ebenfalls als Absteigerinnen feststehenden Frauen von Werder Bremen unter lagen 0:2 (0:0) bei 1899 Hoffenheim.

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