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Marozsan
Dzsenifer Marozsan hat seit dem Halbfinale gegen Kanada mit einer Muskelverhärtung im Oberschenkel zu kämpfen © Getty Images

Der Einsatz von Dzsenifer Marozsan im Olympia-Finale gegen Schweden am Freitag ist stark gefährdet. Bundestrainerin Silvia Neid will kurzfristig entscheiden.

Die deutschen Fußballerinnen müssen im Olympia-Finale am Freitag (22.30 Uhr MESZ) gegen Schweden womöglich ohne Dzsenifer Marozsan auskommen.

"Wir wissen noch nicht genau, ob sie spielen kann. Das entscheiden wir nach dem Training am Nachmittag", sagte Bundestrainerin Silvia Neid vor dem Duell im legendären Maracana von Rio de Janeiro.

Die Offensivspielerin hatte im Halbfinale gegen Kanada (2:0) am Dienstag eine Muskelverhärtung im Oberschenkel erlitten und musste zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden. Ansonsten seien aber alle Spielerinnen einsetzbar, sagte Neid vor ihrem 180. und letzten Einsatz als Cheftrainerin der DFB-Auswahl.

Dass das Duell um Gold mit den defensivstarken Schwedinnen, die überraschend die Top-Favoriten USA und Brasilien jeweils im Elfmeterschießen ausgeschaltet hatten, im Shoot-out entschieden wird, hofft Neid nicht. "Wir würden am liebsten vorher das entscheidende Tor machen, denn die Schwedinnen sind jetzt sehr eingeschossen", sagte die 52-Jährige.

Im Notfall sei man aber durch ausgiebiges Videostudium vorbereitet, ließ Neid mit einem Augenzwinkern wissen: "Unser Torwarttrainer Michael Fuchs ist schon intensiv dabei, sich das anzuschauen. Er hat auch schon den Zettel vorbereitet, den er Almuth in den Stutzen schiebt, wenn es losgeht."

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