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Germany v Cote D'Ivoire: Group B - FIFA Women's World Cup 2015
Nach Olympia-Gold treten Annike Krahn und Melanie Behringer aus der DFB-Elf zurück © Getty Images

Nach Saskia Bartusiak geben auch Melanie Behringer und Annike Krahn ihren Rücktritt aus der Frauen-Nationalmannschaft bekannt. Das bedeutet aber noch nicht das Karriereende.

Nach Spielführerin Saskia Bartusiak haben nun auch die Olympiasiegerin Annike Krahn und Melanie Behringer ihre erfolgreiche Karriere in der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft beendet.

Die neue Bundestrainerin Steffi Jones, die Erfolgscoach Silvia Neid ablöst und am Mittwoch vorgestellt wird, steht ohne das erfahrene Trio vor einer noch größeren Herausforderung.

"Was gibt es Schöneres, als mit dem Olympiasieg aufzuhören? Irgendwann geht jeder Weg zu Ende. Und es ist total schön, dass es auf diese Weise passiert", sagte Abwehrspielerin Krahn (31) von Bayer Leverkusen, die 137 Länderspiele absolvierte.

Auch Bartusiak tritt zurück

Behringer (30) vom deutschen Meister Bayern München sprach von einer "tollen Zeit, die ich nie vergessen werde. Es war ein Geschenk, so viele Erfolge feiern zu dürfen - und die Goldmedaille macht meine Titelsammlung im DFB-Dress komplett". Am Montag hatte bereits Bartusiak ihren Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt.

Behringer absolvierte seit ihrem Debüt 2005 123 Länderspiele für das DFB-Team. Sie wurde zusammen mit Krahn Weltmeister und zweimal Europameister, 2008 gewannen beide Olympia-Bronze in Peking. In Rio war Behringer mit fünf Treffern die beste Torschützin des olympischen Turniers gewesen.

Behringer "Spielerin des Turniers"

Neid lobte Krahn als "wichtige Ansprechpartnerin für die Jungen im Team, auch außerhalb des Platzes". Sie habe das Team "immer von hinten heraus angetrieben und geführt". Behringer sei für sie bei Olympia "die Spielerin des Turniers" gewesen, betonte die Erfolgstrainerin: "Mel hat sich auch in schwierigen Zeiten als echte Teamplayerin erwiesen."

Krahn und Behringer werden ihre Laufbahn in ihren Vereinen fortsetzen.

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