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Der VfL Wolfsburg setzt sich im Spitzenspiel beim FC Bayern durch. Eine Olympiasiegerin erzielt das entscheidende Tor. Bayern rutscht ins Mittelfeld ab.

Der VfL Wolfsburg hat das Spitzenspiel der Allianz Frauen-Bundesliga für sich entschieden.

Der Triple-Sieger von 2014 gewann beim FC Bayern mit 2:1 (1:0) und sorgte damit für ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bei Trainer Ralf Kellermann, der am Samstag 48 wurde. Alexandra Popp erzielte in der 76. Minute nach herrlicher Vorarbeit von Lena Goeßling den entscheidenden Treffer. Der Meister verlor zum ersten Mal überhaupt gegen den VfL.

"Nicht nur für die Tabelle war das ein wichtiger Sieg, sondern auch für unsere Köpfe. Es ist einfach schön, dass diese Serie jetzt gerissen ist", sagte Kellermann.

Bayern rutscht ab

Lara Dickenmann hatte die Gäste nach 32 Minuten nach Popps Kopfballverlängerung in Führung gebracht. Vivianne Miedema, die zuvor einige gute Möglichkeiten liegengelassen hatte, sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Bayern (70.). Doch die Freude der Münchnerinnen währte nicht lange.

"In einer Phase, als die Bayern sehr dominant wurden, drohte das Spiel dann zu kippen. Aber mit einer starken Aktion haben wir im besten Moment die individuelle Klasse, die in unserer Mannschaft steckt, nachweisen können", so Kellermann.

Bei Wolfsburg saß Top-Neuzugang Anja Mittag etwas überraschend zu Beginn nur auf der Bank, in der 66. Minute kam sie in die Partie. Ein umjubeltes Comeback gegen ihren Ex-Klub feierte Julia Simic nach einem überstandenen Riss der Syndesmose im linken Fuß. Wolfsburg verteidigte damit in der Tabelle den vierten Rang, die Bayern rutschten auf Rang sieben ab. (SERVICE: Tabelle Frauen-Bundesliga)

Potsdam ohne Punktverlust

Souveräner Tabellenführer bleibt der frühere Meister Turbine Potsdam, der mit einem 3:1 (2:1) bei Schlusslicht Borussia Mönchengladbach den dritten Sieg im dritten Spiel feierten. Gepatzt hat dagegen auch der 1. FFC Frankfurt. Der siebenmalige Meister vom Main (Platz sechs) kam nur zu einem 2:2 (0:0) gegen den Tabellendritten SGS Essen.

Verfolgt wird Turbine vom SC Freiburg, der am Sonntag 2:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim gewann und ebenfalls sieben Punkte, aber das bessere Torverhältnis auf dem Konto hat. Der MSV Duisburg gewann zudem 3:1 (2:0) gegen den USV Jena, der SC Sand holte ein 2:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen.

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