Artjoms Rudnevs vom Hamburger SV jubelt

Artjoms Rudņevs: Der Globetrotter wartet auf den Durchbruch

Artjoms Rudņevs wurde im Januar 1988 in der lettischen Stadt Daugavpils geboren. Früh schloss er sich dem Verein Ditton Daugavpils an, der sich später in FC Daugava Daugavpils...
mehr zu Artjoms Rudņevs »

Mehr fitbit Daten »Präsentiert von

Artjoms Rudņevs: Der Globetrotter wartet auf den Durchbruch

Artjoms Rudņevs wurde im Januar 1988 in der lettischen Stadt Daugavpils geboren. Früh schloss er sich dem Verein Ditton Daugavpils an, der sich später in FC Daugava Daugavpils umbenannte. Rudņevs bestritt im Jahr 2005 seine ersten Spiele für den Club in der obersten lettischen Liga, schon in seiner ersten Saison 2006 stand er in 20 Spielen auf dem Platz. Zwischen 2006 und 2008 schoss er 18 Tore in 62 Spielen für seinen Heimatverein und verhalf ihm dazu, im Jahr 2008 den lettischen Pokal zu gewinnen. Im November 2008 kam der Stürmer, der zuvor mehrere Spiele für das lettische U-21-Nationalteam absolviert hatte, zu seinem ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft seines Landes.

Rudņevs in Ungarn und Polen

Trotz des Titelgewinns mit seinem Verein wechselte Rudņevs im Februar 2009 zum ungarischen Club Zalaegerszegi TE FC. Mit ihm stand er 2010 im Finale des ungarischen Pokals und ging kurz darauf nach Polen, wo er sich Lech Posen anschloss. Schon im ersten Spiel für seinen neuen Verein im August 2010 war er mit einem Tor erfolgreich. Beim 3:3 gegen Juventus Turin in der Europa-League-Saison 2010/2011 schoss Artjoms Rudņevs alle drei Tore seines Clubs. In der Saison 2011/2012 wurde er Torschützenkönig in der ersten polnischen Liga. Als er sich im Sommer 2012 aus Posen verabschiedete, hatte er insgesamt 73 Spiele und 45 Tore auf seinem Konto. Für die Summe von 3,5 Millionen Euro wechselte er zum Hamburger SV.

Artjoms Rudņevs beim Hamburger SV

Im August 2012 bestritt Rudņevs sein erstes Bundesligaspiel für den HSV, sein erstes Tor folgte einen Monat später. In seiner ersten Spielzeit in Deutschland stand Rudņevs in allen 34 Bundesligaspielen auf dem Platz und schoss zwölf Tore. Aufgrund eines Trainerwechsels beim HSV spielte Rudņevs in der Hinrunde der Saison 2013/2014 nur sieben Mal und erzielte dabei keinen Treffer. Allerdings konnte er in der einzigen Partie des DFB-Pokals, an der er teilnahm, zwei Tore machen. Zur Winterpause wurde er von den Hamburgern an Hannover 96 verliehen, für die er in 16 Spielen vier Tore erzielen konnte. Dennoch nahm Hannover die Option nicht wahr, Rudņevs fest zu verpflichten. Somit stand er in der Saison 2014/2015 wieder im Kader des HSV.