VfB Stuttgart v Hertha BSC - Bundesliga

Kevin Großkreutz – ein Allrounder im deutschen Fußball

Kevin Großkreutz wurde am 19. Juli 1988 in Dortmund geboren. Seit seinem vierten Lebensjahr spielte er in verschiedenen Dortmunder Vereinen Fußball. Dazu zählen der VfL Kemminghausen, der Club DJK Rot-Weiss Obereving, der ...

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Kevin Großkreutz – ein Allrounder im deutschen Fußball

Kevin Großkreutz wurde am 19. Juli 1988 in Dortmund geboren. Seit seinem vierten Lebensjahr spielte er in verschiedenen Dortmunder Vereinen Fußball. Dazu zählen der VfL Kemminghausen, der Club DJK Rot-Weiss Obereving, der FC Merkur 07 sowie Borussia Dortmund. Die Borussia verließ der Dortmunder im Jahr 2002, woraufhin er zum Verein Rot Weiss Ahlen ging. Mit Rot Weiss Ahlen gelang ihm 2008 der Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Er war in dieser Saison einer der erfolgreichsten Torschützen seiner Mannschaft. Im Jahr 2009 wechselte Großkreutz unter Trainer Jürgen Klopp erneut zum BVB. Bereits in seinem ersten Spiel bei den Dortmundern konnte er sich als Stammspieler etablieren. Hier kam er als Mittelfeldspieler oft in den offensiven Flügelpositionen zum Einsatz. Aber auch in der Abwehr als rechter oder linker Verteidiger oder Rechtsaußen zeigte Großkreutz sein Talent. Insgesamt ist er ein sehr vielseitiger Spieler, da er sich auf jeder Position auf dem Feld wohlfühlt. Ein Höhepunkt war sein Einsatz als Torhüter in der Saison 2012/2013 bei der Partie gegen TSG Hoffenheim, als Torwart Roman Weidenfeller wegen einer roten Karte das Spielfeld verlassen musste und die Borussia ihr Wechselkontingent bereits erschöpft hatte. 2011 und 2012 wurde Großkreutz mit Dortmund Deutscher Meister, 2012 DFB-Pokal-Sieger und 2013 Deutscher Supercup-Sieger.

Kevin Großkreutz bei Borussia Dortmund und in der Nationalmannschaft

Im Jahr 2010 debütierte Großkreutz sowohl in der deutschen U-21-Nationalmannschaft als auch in der A-Auswahl. In der U 21 unter Trainer Rainer Adrion gelang ihm im August 2010 der Ausgleich zum 1:1 gegen Island. Das Spiel endete jedoch mit einer 4:1-Niederlage. In der A-Auswahl leitete Großkreutz beim Spiel gegen Malta mit seinem ersten Ballkontakt ein weiteres Tor für Deutschland ein. Die deutsche Nationalmannschaft gewann mit 3:0. Nach einer Pause von circa drei Jahren holte Joachim Löw den vielseitigen Spieler in den A-Kader für die Weltmeisterschaft 2014. Zum Einsatz kam er in Brasilien jedoch nicht. Im Winter 2015 schloss Löw zudem ein Comeback von Großkreutz in der Nationalmannschaft aus.

Der Irrtum Galatasaray Istanbul

Am 31. August 2015 wechselte Großkreutz zu Galatasaray Istanbul. Wegen eines Formfehlers erhielt Großkreutz jedoch keine Spielberechtigung für seinen neuen Verein. Der Wechsel wurde dennoch vollzogen. Erst ab dem 1. Januar 2016 durfte Großkreutz für Galatasaray in Pflichtspielen auflaufen. Zu einem Einsatz kam es jedoch nie, Großkreutz verließ Istanbul nach nur einem halben Jahr und wechselte zum VfB Stuttgart. Der Allrounder kostete die Schwaben gut zwei Millionen Euro und unterschrieb einen Vertrag bis 2018.