VfL Wolfsburg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Max Kruse: der Offensiv-Allrounder

Der deutsche Nationalspieler Max Kruse wurde am 19. März 1988 im schleswig-holsteinischen Reinbek geboren. Kruse ist im Offensivbereich variabel einsetzbar. Mit vier Jahren begann er seine Karriere beim TSV Reinbek,...
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Max Kruse: der Offensiv-Allrounder

Der deutsche Nationalspieler Max Kruse wurde am 19. März 1988 im schleswig-holsteinischen Reinbek geboren. Kruse ist im Offensivbereich variabel einsetzbar. Mit vier Jahren begann er seine Karriere beim TSV Reinbek, bis er 1998 zum SC Vier- und Marschlande nach Hamburg wechselte. Zusammen mit seinem damaligen Mannschaftskameraden Martin Harnik zog es den damals 18-jährigen Kruse am 1. Januar 2006 zum SV Werder Bremen. Aufgrund des Angebots von Bremen entschied er sich gegen eine angestrebte Karriere als Schiedsrichter und konzentrierte sich fortan ausschließlich auf den Sprung in den bezahlten Fußball.

Max Kruse in Bremen und Hamburg

Nachdem Kruse erst am 29. September 2007 zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga für den SVW kam und auch in der Saison 2008/09 lediglich in der zweiten Mannschaft der Bremer eingesetzt wurde, entschied sich Kruse im Sommer 2009 für eine Veränderung. Er wechselte ablösefrei in die 2. Bundesliga zum FC St. Pauli, wo er nach kurzen Anlaufproblemen zu einem Leistungsträger wurde, in 29 Ligaspielen insgesamt sieben Tore erzielte und mit St. Pauli den Aufstieg in die Bundesliga feiern konnte. In der 1. Bundesliga gehörte Kruse mit acht Scorerpunkten in 33 Einsätzen zu den effizientesten Spielern der Hamburger, trat aber dennoch am Ende der Saison mit St. Pauli den Gang in die 2. Bundesliga an.

Durchbruch mit Borussia Mönchengladbach

Nach einer starken Saison 2011/12 in der 2. Bundesliga mit 13 Toren nahm der SC Freiburg den Offensivspieler für 500.000 Euro unter Vertrag. Mit elf Toren und acht Vorlagen war Kruse maßgeblich an der guten Saison 2012/13 beteiligt, die im Endeffekt in der Qualifikation zur Europa League endete. Zudem zog er mit dem Verein in das Halbfinale um den DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart ein. Für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 2,5 Millionen Euro verpflichtete Borussia Mönchengladbach den damals 25-jährigen Max Kruse im Sommer 2013. Schnell entwickelte sich Kruse mit zwölf Toren in 34 Ligaspielen zu einer zentralen Figur in der Offensive. Für 12 Millionen Euro wechselte er im Sommer 2015 zum VfL Wolfsburg. Sein dortiger Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2019. Ab dem Jahr 2006 durchlief der Mittelstürmer außerdem die deutschen Jugendnationalmannschaften ab der U 19, bevor er während der USA-Reise am 29. Mai 2013 sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft beim 4:2-Erfolg über Ecuador in Boca Raton gab. Für den WM-Kader 2014 verzichtete Joachim Löw allerdings auf eine Nominierung Kruses.