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Bis 2019 soll eine Arbeitsgruppe eine grundlegende Reform der Regionalliga erarbeiten
Bis 2019 soll eine Arbeitsgruppe eine grundlegende Reform der Regionalliga erarbeiten © Getty Images

Der Aufstieg von der Regionalliga in die Dritte Liga wird grundlegend reformiert. Als Übergangslösung einigt sich der DFB zunächst auf ein Losverfahren.

Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat am Freitag die Regionalliga-Reform beschlossen.

Nachdem die 21 Landesverbände sich tags zuvor auf einen Kompromiss für die Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 verständigt hatten, stimmten die Mehrheit der 259 Delegierten in Frankfurt/Main der Übergangslösung bei elf Gegenstimmen (28 Enthaltungen) zu. Künftig werden vier Mannschaften in die 3. Liga aufsteigen. 2020 soll eine viergleisige Regionalliga installiert werden.

In der Saison 2018/19 und 19/20 steigt der Meister der Regionalliga Südwest direkt auf. Der Meister der Regionalliga Nordost soll ebenfalls am Ende der Saison 2018/19 direkt aufsteigen. Welcher Regionalliga-Meister den dritten festen Aufstiegsplatz in dieser Spielzeit erhält, wird vor der Saison per Auslosung festgelegt. Die übrigen beiden Meister der Spielzeit 2018/19, die dann in der folgenden Saison einen festen Aufstiegsplatz erhalten, ermitteln in einer Relegation aus Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger.

"In einer komplexen Fragestellung, in der sehr viele unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden mussten, ist es uns gelungen, bis zum nächsten Ordentlichen DFB-Bundestag eine Übergangslösung zu finden, die eine deutliche Verbesserung der Ist-Situation darstellt und die von allen Regionalverbänden mitgetragen wird", sagte DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch.

Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth soll bis zum Ordentlichen DFB-Bundestag 2019 einen Vorschlag entwickeln, "wie im Einvernehmen mit den Beteiligten der Übergang zwischen Regionalliga und 3. Liga durch ein Modell mit vier statt bislang fünf Regionalligen realisiert werden kann", teilte der DFB mit. 

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