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Offenbach muss im Topspiel der Regionalliga Südwest gegen Elversberg spät einen bitteren Treffer schlucken. Zuvor profitieren sie jedoch von einer Schiri-Entscheidung.

Die Offenbacher Kickers haben den Sieg im Topspiel der Regionalliga Südwest gegen SV 07 Elversberg in letzter Minute aus der Hand gegeben.

Die Hausherren trennten sich nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit im direkten Duell der Aufstiegsaspiranten 1:1 (0:0). Allerdings profitierte die Mannschaft von Trainer Oliver Reck beim Punktgewinn von einer äußerst strittigen Entscheidung des Schiedsrichters.

"Wir haben uns am Ende zu tief hinten reinfallen lassen, dadurch ist Elversberg noch einmal ins Spiel gekommen", sagte Reck bei SPORT1: "Das war nicht unsere Marschroute."

Das Rennen um die Plätze eins und zwei, die zur Teilnahme an der Relegation berechtigen, bleibt damit weiter extrem eng. Offenbach rangiert mit 48 Punkten auf dem vierten Rang, Elversberg hat als Tabellenzweiter vier Zähler mehr auf dem Konto. Auf Platz drei liegt Eintracht Trier (50).

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Das Führungstor in einer umkämpften Partie fiel erst in der 78. Minute. Offenbachs Maik Vetter kam nach einem Freistoß von der Mittellinie mit dem Knie an den Ball, der in einem hohen Bogen über Torhüter Daniel Batz hinweg ins Tor segelte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit egalisierte Kevin Maek die Führung unbedrängt aus kurzer Distanz.

Schiedsrichter-Pfiff sorgt für Aufregung

Für den Aufreger des Spiels sorgte eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung in der ersten Halbzeit. Nach einem Befreiungsschlag in der 14. Minute jagte Elversbergs Stürmer Moritz Göttel im Laufduell mit dem Offenbacher Dennis Schulte dem Ball nach.

Maik Vetter traf per Bogenlampe zur Offenbacher Führung © SPORT1

Der Verteidiger ging jedoch nicht zum Ball, da sein Torhüter Daniel Endres etwa fünf Meter vor dem Strafraum bereits stand, um die Kugel Ball wegzuschlagen. Offenbar kam es dabei zu einem Missverständnis: Schulte lief vorbei, Endres prallte mit Göttel zusammen. Der Torhüter ging zu Boden, Schulte verlor unterdessen ebenfalls den Rasen unter den Füßen und Göttel schob den Ball ins leere Tor ein. Der Unparteiische entschied jedoch zu Unrecht auf Foulspiel des Angreifers. 

Entsprechend verärgert reagierte Elversbergs Trainer Michael Wiesinger bei SPORT1: "Das ist ein klares Tor. Also eigentlich führen wir. Die Mannschaft hat trotzdem noch gut zurückgeschlagen, das 1:1 war extrem wichtig für uns."

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