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Der FC Bayern II ringt dem Spitzenreiter der Regionalliga Bayern einen Punkt ab. Im Derby gegen Unterhaching wird FCB-Keeper Rössl gleich doppelt per Heber überwunden.

Der FC Bayern II hat im Derby gegen die SpVgg Unterhaching einen glücklichen Punkt eingefahren. 

Trotz einer starken Vorstellung des Spitzenreiter kam die zweite Mannschaft des deutschen Meisters im Topspiel der Regionalliga Bayern zu einem 2:2 (0:0). 

Sascha Bigalke brachte die überlegenen Gäste im Grünwalder Stadion in der 51. Minute in Führung. Fast aus dem Nichts drehten Karl-Heinz Lappe (58.) und Marco Hingerl (63.) die Partie, ehe Jim-Patrick Müller (68.) den Schlusspunkt setzte. 

In der Tabelle liegt Unterhaching mit 29 Punkten weiter an der Spitze, Bayern (22) lauert hinter dem TSV 1860 (23) auf Platz drei. 

Kaum Entlastung bei den Münchnern

Die erste große Gelegenheit der Partie hatte Hachings Müller, dessen Heber aus aussichtsreicher Position aber hinter dem Tor landete. Die Vorarbeit hatte Bigalke geleistet - das einstige Top-Talent stellte Bayerns Abwehrreihe zu Beginn immer wieder vor Probleme.

Nach rund zwanzig Minuten konnte der FCB die Partie etwas beruhigen und stand gegen die überrangende Offensiv-Abteilung der SpVgg (30 Tore in 10 Spielen) deutlich kompakter. Dennoch lag ein Gegentor in der Luft, für Entlastung konnte die zweite Mannschaft des deutschen Meister kaum Sorgen.

Bigalke trifft artistisch

Innenverteidiger Alexander Winkler kam der Führung mit einem Distanz-Hammer in der 35. Minute schon sehr nahe. Wenig später traf er fast das eigene Tor, als er nach einer Flanke von rechts per Flugkopfball klärte.

Für das letzte Highlight der ersten Halbzeit sorgte erneut Müller, der Andreas Rössl aus spitzem Winkel prüfte.

Kurz nach Wiederanpfiff war der Bann dann gebrochen. Bigalke vollendete einen langen Ball in die Spitze mit einem kunstvollen Heber über den aus dem Tor eilenden Rössl.

Hingerl schockt Haching

Doch die Freude währte nicht lange. Nach einem Eckball kam Bayerns Kapitän Lappe am langen Pfosten an den Ball, drehte sich um die eigene Achse und flankte in den Strafraum. Der Ball landete aber nicht bei einem Mitspieler, sondern senkte sich unhaltbar ins lange Eck.

In der 63. Spielminute stellte die Heimmannschaft den Spielverlauf vollends auf den Kopf: Marco Hingerl kam im Strafraum nach einer Flanke völlig frei an den Ball und schob ein.

Hachings Müller brachte die Gäste mit einem weiteren Heber über den chancenlosen Torhüter wieder ins Spiel (68.), der Siegtreffer in der unterhaltsamen Partie blieb den Gästen jedoch verwehrt. 

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