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Wuppertal - Ein verrücktes Tor jagt das nächste: Alemannia Aachen muss sich nach einer turbulenten Regionalliga-Partie beim Wuppertaler SV mit einem Punkt begnügen.

Alemannia Aachen hat sich in der Regionalliga West nach einem Achterbahn-Spiel beim Wuppertaler SV mit einem Punkt begnügen müssen.

Das Duell der ehemaligen Bundesligisten endete nach einer turbulenten Partie 2:2 (0:1). Überschattet wurde das Spiel von Ausschreitungen auf den Zuschauerrängen.

Nach einem guten Auftakt der Alemannia ging der überraschend stark in die Saison gestartete Aufsteiger Wuppertal schon in der 7. Spielminute durch Kai Schwertfeger in Führung. Die Aachener zeigten sich kurz geschockt und kassierten wenig später fast den zweiten Gegentreffer, doch Silvio Pagano vergab völlig unbedrängt aus vielversprechender Position (18.). 

Dowidat stark, Mohammad fliegt

Dennis Dowidat prüfte im Gegenzug Wuppertals Sebastian Wickl, der den Schuss aus kurzer Distanz jedoch glänzend parierte. 

In der Halbzeit kam es zu Zwischenfällen auf der Tribüne. Die Polizei musste eingreifen, weil Aachener Anhänger in den Fanblock des Gegners eindringen wollten. Es kam zu Verletzten. Auch Pyro-Fackeln wurden im Laufe der Partie von Alemannia-Fans abgebrannt.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Aachen einen Dämpfer hinnehmen. Mittelfeld-Spieler Necirwan Khalil Mohammad flog nach zwei überflüssigen Fouls innerhalb von nur vier Minuten (51. und 55.) mit Gelb-Rot vom Platz. Bei seinem Abgang klatschte er dem Wuppertaler Publikum hämisch zu. 

Manno rettet Punkt

Plötzlich war Aachen jedoch obenauf - mit einem Traumtor sorgte der ehemalige Jugend-Nationalspieler Dowidat für den Ausgleich. Der Offensivmann zog aus rund 22 Metern ab und hämmerte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck. Der WSV verlor daraufhin kurzzeitig den Faden und kassierte durch einen von Philipp Gödde vollendeten Konter den zweiten Gegentreffer (67.). Die Abwehr der Hausherren sah bei dem Gegenstoß enorm schlecht aus.

Mit einem direkt verwandelten - wenngleich haltbaren - Freistoß durch Kapitän Gaetano Manno kam Wuppertal zehn Minuten vor Spielende aber doch noch zum letztlich nicht unverdienten Ausgleich.

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