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Energie-Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wolitz sieht in dem ungleichmäßigen Ausfall der Partien einen Nachteil für seine Mannschaft
Energie-Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wolitz sieht in dem ungleichmäßigen Ausfall der Partien einen Nachteil für seine Mannschaft © Getty Images

Während viele Partien der Regionalliga-Nordost am Wochenende ausfallen, sollen Jena und Cottbus spielen. Energie-Coach "Pele" Wollitz ärgert das.

Claus-Dieter "Pele" Wollitz hat in der Regionalliga zum Streik aufgerufen.

Alle Vereine sollten nach Einschätzung des Trainers von Viertligist Energie Cottbus damit gegen die uneiheitlichen Spielabsagen in der Liga protestieren. Der Coach ging auch auf den DFB los.

"Ich fordere die ganzen Regionalligisten auf, nicht nur Nord-Ost, komplett in Streik zu treten", sagte Wollitz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Schönberg am Samstag (13 Uhr).

Hintergrund ist die Tatsache, dass Spitzenreiter Jena und der Tabellenzweite Cottbus am Wochenende spielen, da es dort Rasenheizungen gibt, die restlichen Spiele aber abgesagt wurden. So sei die Chancengleichheit nicht mehr gegeben, meinte Wollitz.

"Ich bedauere sehr, dass sich der Verband nicht dazu durchringt, komplett abzusagen", meinte Wollitz und wetterte: "Ich finde, das geht so nicht weiter. Auf Dauer tragen die Sponsoren das nicht mehr mit, und die Zuschauer und Fans sowieso nicht."

Die Verantwortung für die Entwicklung habe der Deutsche Fußball-Bund, meinte der 51-Jährige: "Der DFB interessiert sich dafür, dass die Nationalelf funktioniert, dass viel Geld eingespielt wird und dass hohe Geldstrafen ausgesprochen werden", meinte Wollitz und fügte an: "Aber wie der DFB die kleinen Vereine unterstützt, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten."

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