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Thierry Steimetz (l.) spielte 2014 für den FC Homburg © Imago

Thierry Steimetz wird wegen eines bösartigen Tumors der rechte Unterschenkel amputiert. Dabei sieht es nach einer OP zunächst gut für den Franzosen aus.

Schwerer Schicksalsschlag für Thierry Steimetz: Dem Viertliga-Profi vom saarländischen FC Homburg ist am vergangenen Mittwoch wegen eines bösartigen Tumors der rechte Unterschenkel amputiert worden.

Beim 33-jährigen Franzosen war bereits 2015 ein Tumor in der rechten Wade diagnostiziert worden, der jedoch gutartig war und bei einer Operation entfernt werden konnte.

Anschließend spielte Steimetz wieder für den Regionalligisten. Doch Ende 2016 hatte er erneut Schmerzen. Dieses Mal wurde festgestellt, dass der Tumor bösartig ist - eine Chemotherapie folgte.

Sein Ex-Trainer Jens Kiefer sagte nun der Bild: "Er fehlt uns brutal. Sportlich und menschlich. Aber für ihn geht es nur noch ums nackte Überleben."

Tragisch: Der FC Homburg verlängerte trotz der Diagnose den Vertrag von Steimetz, doch jetzt musste ihm der Unterschenkel amputiert werden.

"Wir standen in den letzten Monaten im ständigen Kontakt zu Thierry und sind alle tief betroffen von dieser Nachricht. So schwer dieser Schritt für ihn und seine Familie auch war, gibt er Thierry die Chance auf ein gesundes Leben – und es gibt nichts Wichtigeres", sagte Homburg-Manager Angelo Vaccaro.

Und ergänzte: "Wir hoffen, dass er schnell wieder fit ist und werden ihn auch künftig unterstützen, wann immer er unsere Hilfe benötigt."

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