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Die Fans von Energie Cottbus fielen schon mehrmals durch den Einsatz von Pyrotechnik auf
Die Fans von Energie Cottbus fielen schon mehrmals durch den Einsatz von Pyrotechnik auf © getty

Energie Cottbus begrüßt das harte Vorgehen der Polizei rund um die Partie gegen Babelsberg und distanziert sich von den Chaoten.

Viertligist Energie Cottbus hat sich von den Gewalttätern und Chaoten distanziert, die am Wochenende beim Brandenburg-Derby in Babelsberg für Randale gesorgt hatten.

"Das sind keine Anhänger unseres Vereins und wir haben keinen von ihnen darum gebeten, unsere Spiele zu besuchen. Im Gegenteil, wir wollen sie nicht", hieß es in einer Mitteilung des Präsidiums.

Die Regionalliga-Partie (2:1 für Babelsberg) war mehrmals unterbrochen worden, mehrere vermummte Randalierer aus dem Cottbuser Block rannten während der Partie aufs Spielfeld und zündeten Feuerwerk. Auch im Babelsberger Block soll Pyrotechnik gezündet worden sein. Die Polizei stellte 19 Strafanzeigen, 13 Beschuldigte sollen namentlich bekannt sein.

Der Verein begrüßte das harte Vorgehen der Polizei und sprach sich für harte Maßnahmen aus. Es soll Hausverbote für Cottbuser Spiele sowie bundesweite Stadionverbote geben. "Wir werden als Verein alle rechtlichen Möglichkeiten und weiterführende Maßnahmen prüfen", teilte der Cottbuser Vorstand mit.

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