vergrößernverkleinern
1. FC Magdeburg v RW Erfurt - 3. Liga
Künftig könnten alle Erstplatzierten der Regionalligen in die 3. Liga aufsteigen, so sieht es ein Modell vor © Getty Images

Die Aufstiegsregelung aus den Regionalligen in die 3. Liga ist höchst umstritten. Zwei Vorschläge gibt es, eine Reform soll bereits zur nächsten Saison greifen.

Der Deutsche Fußball-Bund plant eine Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga.

Das bestätige DFB-Präsident Reinhard Grindel am Dienstag in Hamburg. Der MDR berichtete zudem, dass ein entsprechender Beschluss des DFB-Vorstandes noch in diesem Jahr fallen solle, sodass bereits in der kommenden Saison die bisherigen Qualifikationsspiele wegfallen könnten. (Die Regionalliga live im TV auf SPORT1)

"Ich unterstütze diese Initiative und werde wie meine Kollegen in den anderen Landes- und Regionalverbänden nun in den nächsten Wochen intensiv mit den Vereinen über die möglichen Modelle diskutieren", sagte der sächsische Verbandspräsident Hermann Winkler dem MDR: "Die Meinung der Vereine ist mir sehr wichtig, um dann bei einer Abstimmung auch die Interessen der Betreffenden zu vertreten."

Zwei Modelle stehen zur Debatte

Es seien bereits mehrere Modelle vom Spielausschuss vorgestellt und diskutiert worden. Eine Variante sehe vor, dass aus allen fünf Regionalligen der jeweils Erstplatzierte aufsteigt – und aus der 3. Liga fünf Vereine absteigen. Dafür müsste die 3. Liga von 20 auf 22 Teilnehmer aufgestockt und um vier Spieltage verlängert werden. 

Der für die 3. Liga zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth stellte klar: "Der in einigen Medien erzeugte Eindruck, wonach in der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten eine die Drittligisten stark belastende Aufstockung der 3. Liga auf 22 Vereine bei fünf Absteigern präferiert wurde, entbehrt jeder Grundlage."

 Eine Alternative soll angeblich ein rollierendes System sein, in dem für fünf Jahre beschlossen wird, welche drei Erstplatzierten direkt aufsteigen.

Die beiden weiteren Regionalliga-Gewinner würden dann einen vierten Aufstiegsplatz ausspielen. Es würde vier Drittliga-Absteiger geben. Alle zur Debatte stehenden Modelle sehen die Beibehaltung der fünf Regionalligen vor.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel