1. FC Union Berlin - ein Verein mit langer Ursprungsgeschichte

Rund um den 1. FC Union Berlin

Der 1966 in der DDR gegründete Fußballverein 1. FC Union Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als Ursprungsverein gilt der FC Olympia Oberschönweide...
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1. FC Union Berlin - ein Verein mit langer Ursprungsgeschichte

Rund um den 1. FC Union Berlin

Der 1966 in der DDR gegründete Fußballverein 1. FC Union Berlin blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als Ursprungsverein gilt der FC Olympia Oberschönweide von 1906, der seinerseits bereits aus mehreren kleinen Vereinen hervorging. Der Verein war schon bald recht erfolgreich, so gelang in den Jahren 1910 bis 1914 der Aufstieg in die höchste Klasse von Berlin und Brandenburg. In den 60 Jahren von 1906 bis 1966 wurde er aufgrund der wechselhaften deutschen Geschichte mehrfach umbenannt. Die Heimatspielstätte des Vereins ist seit 1920 das Stadion An der Alten Försterei, das eine Kapazität von 21.717 Plätzen hat. Ein prominenter Fan ist Nina Hagen, die 1998 die neue Hymne Eisern Union! beisteuerte.

Der 1. FC Union Berlin von der Gründung bis zur Wende

Im Zuge einer Umstrukturierung des DDR-Sports wurden 1966 zehn neue Fußballclubs gegründet, darunter auch der 1. FC Union Berlin. Der vormals zweitklassige Verein spielte seitdem in der Oberliga und erreichte in der ersten Saison in dieser Liga den sechsten Platz. Im Jahr 1968 konnte der Club sogar den FDGB-Pokal für sich entscheiden, der in der DDR der nationale Pokalwettbewerb im Fußball war. Ab den 70er-Jahren hatte der Verein aber aufgrund neuer Umstrukturierungen wiederholt mit dem Abstieg zu kämpfen. In der Saison 1985/86 erreichte das Team jedoch einen Intertoto-Cup-Platz und belegte in der gleichen Saison außerdem den zweiten Platz im FDGB-Pokal.

Die Zeit nach der Wende

Als die Ost-Vereine in die bestehende Bundesliga eingegliedert wurden, verpasste der Fußballverein knapp die Qualifikation und spielte fortan in der 3. Liga. Zudem gab es Anfang der 1990er Lizenzprobleme. Wirtschaftlich folgten Jahre der Existenznot, während der Club sich im oberen Teil der Regionalliga Nordost (3. Liga) hielt. Von 1998 an gelang es dem Verein jedoch, sich wirtschaftlich und auch sportlich zu fangen. Der Club stieg auf und spielte ab der Saison 2001/2002 in der Zweiten Bundesliga. Zudem erreichte der Verein im DFB-Pokal 2001 den zweiten Platz im Finalspiel gegen den FC Schalke 04 und qualifizierte sich damit für den UEFA-Cup. Nach drei Jahren in der Zweiten Bundesliga stieg der Verein erneut ab und landete 2005 schließlich in der Oberliga. In den Folgejahren gelang dem Team der Wiederaufstieg, so dass der Verein in der Saison 2009/2010 zweitklassig spielte.