Der FC Turin – die „Granatroten“ aus der piemontesischen Hauptstadt

Der FC Turin oder Torino Football Club 1906 S.p.A. wurde am 3. Dezember 1906 gegründet. Von 1936 bis 1977 war er als A.C. Torino und von 1977 bis 2005 als Torino Calcio bekannt. Die erste Heimstätte der „I ...

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Hart kassiert kurioses Hackentor
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Turin mit Schützenfest auf Platz 4
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Klopp jagt Juwel aus Italien
Ein junger Italiener weckt offenbar das Interesse des FC Liverpool. Die Torquote des 22-Jährigen lässt aufhorchen. Liverpool hat allerdings harte Konkurrenz. mehr »
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Sinisa Mihajlovic spricht Klartext: Der Trainer des FC Turin macht sich über das Gewicht seines Stürmers Maxi Lopez lustig und zieht einen wenig schmeichelhaften Vergleich. mehr »
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Fix: Guardiola-Opfer Hart in die Serie A
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Monaco holt polnischen EM-Teilnehmer
Der AS Monaco sichert sich die Dienste des Innenverteidigers Kamil Glik. Der polnische Nationalspieler erhält im Fürstentum einen langfristigen Vertrag. mehr »

Der FC Turin – die „Granatroten“ aus der piemontesischen Hauptstadt

Der FC Turin oder Torino Football Club 1906 S.p.A. wurde am 3. Dezember 1906 gegründet. Von 1936 bis 1977 war er als A.C. Torino und von 1977 bis 2005 als Torino Calcio bekannt. Die erste Heimstätte der „I Granata“, wie die Mannschaft aufgrund ihrer granatroten Trikots genannt wird, war von 1926 bis 1963 das Stadio Filadelfia. Nach gescheiterten Restaurierungsplänen wurde das altehrwürdige Stadion allerdings abgerissen. Damit begann eine lange Zeit, in der sich der Fußballclub ein Stadion mit dem Stadtrivalen Juventus Turin teilen musste. Schließlich zogen beide Vereine im Jahr 2006 in das Stadio Communale, das anlässlich der Olympischen Winterspiele 2006 modernisiert und in Olympiastadion umbenannt wurde. Zur Saison 2011/2012 wurde das fast 28.000 Zuschauer fassende Olympiastadion die alleinige Spielstätte des FC Turin. Die gemeinsamen Zeiten in einer Arena haben die Rivalität zwischen den beiden Turiner Profivereinen noch verstärkt, obwohl es bei dem sogenannten Derby della Mole schon immer legendäre Auseinandersetzungen zwischen Juventus und dem FC gab.

Skandale und Erfolge in der Vereinsgeschichte des FC Turin

Die ersten Jahre des Fußballclubs waren zunächst von Pech geprägt. In der Saison 1914/1915 sah der Verein aus Turin nach einem 6:1-Sieg im Hinspiel gegen Genua schon wie der sichere Gewinner der italienischen Meisterschaft aus, doch das Rückspiel konnte aufgrund des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht mehr ausgetragen werden. Daher wurde Genua rückwirkend zum Meister erklärt. Auch in der Saison 1926/1927 klappte es nicht mit dem Meisterstitel: Zwar schloss der Verein die Spielzeit auf dem ersten Rang ab, doch aufgrund eines Manipulationsskandals wurde der Titel nachträglich aberkannt. Nur ein Jahr später konnte der Club endlich seine erste offizielle Meisterschaft feiern. Die Zeit zwischen 1942 und 1949 war eine der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte. Fünf Meistertitel gewann die als „Grande Torino“ gefeierte Mannschaft, deren Mitglieder fast alle bei einem tragischen Flugzeugunglück 1949 ums Lebens kamen. Nach diesem Verlust folgte eine Zeit der Erfolglosigkeit, bis der Turiner Club 1976 noch einmal den italienischen Meistertitel holte. Ab dem Ende der 80er-Jahre wurde der Verein eine Fahrstuhlmannschaft, die mehrmals zwischen der Serie A und der Serie B pendelte. Dabei konnte das Team noch einmal an alte Erfolge anknüpfen, als es 1993 zum fünften Mal den italienischen Pokal gewann. Ein Tiefpunkt der Vereinsgeschichte waren die Insolvenz des hochverschuldeten Clubs sowie die Lizenzverweigerung für die Serie A in der Saison 2005/2006. Daraufhin wurde der FC Turin noch einmal neu gegründet, der trotz der Schuldenkrise den Wiederaufstieg in die Serie A schaffte.