Das Stadion von Dynamo Dresden

Dynamo Dresden – der Traditionsverein Sachsens

Die Spielgemeinschaft Dynamo Dresden ist einer der traditionsreichsten Vereine im Osten der Bundesrepublik. Nach der Gründung am 12. April 1953 stieg Dresden in der ehemaligen DDR sehr schnell zu einem erfolgreichen Team...
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Dynamo Dresden – der Traditionsverein Sachsens

Die Spielgemeinschaft Dynamo Dresden ist einer der traditionsreichsten Vereine im Osten der Bundesrepublik. Nach der Gründung am 12. April 1953 stieg Dresden in der ehemaligen DDR sehr schnell zu einem erfolgreichen Team auf. Bis zur Wiedervereinigung gewann die Mannschaft acht DDR-Meisterschaften und setzte sich insgesamt siebenmal im DDR-Pokal durch. International gilt die Saison 1988/89 als die erfolgreichste Zeit des Vereins, da die SG Dynamo in diesem Jahr bis in das Halbfinale des UEFA-Pokals gelangte. Dort musste sie sich jedoch dem VfB Stuttgart geschlagen geben. Zuvor schaffte es das Team bereits mehrfach in das Viertelfinale bei internationalen Wettbewerben, so zum Beispiel beim Europapokal der Landesmeister in den Jahren 1977, 1979 und 1990.

Die Renaissance des Vereins

Nach einem sportlichen Absturz in den Neunzigerjahren, infolgedessen Dynamo Dresden in den Amateur-Fußball abstieg, konnte sich der Verein 2004 wieder im Profi-Fußball etablieren. So stieg Dynamo in den Jahren 2004 und 2011 jeweils wieder in die Zweite Bundesliga auf. Vor allem der Aufstieg 2011 sorgte für einen starken Popularitätsschub, weshalb die Zahl der Vereinsmitglieder erstmals auf über 10.000 anwuchs. In der Zwischenzeit kam es zum langgeplanten Neubau des Rudolf-Harbig-Stadions, in dem der Verein seine Heimspiele absolviert. Knapp zweieinhalb Jahre nach Baubeginn wurde das neue Stadion am 15. September 2009 mit einem Spiel gegen den FC Schalke eröffnet. Die Arena bietet Platz für etwa 32.000 Zuschauer.

Die bekanntesten Persönlichkeiten von Dynamo Dresden

Im Laufe seiner Geschichte hat der Fußballklub viele talentierte Spieler hervorgebracht. Dazu gehört etwa Matthias Sammer, der schon in seinen Jugendjahren für den Verein spielte. Damit stieg er in die Fußstapfen seines Vaters Klaus Sammer, der zuvor ebenfalls bei Dynamo gespielt hatte. Mit Matthias Sammer konnte Dynamo Dresden zweimal die DDR-Meisterschaft und einmal den DDR-Pokal gewinnen. Seine Erfolge bei Dresden feierte Sammer dabei unter anderem mit Ulf Kirsten, der zu den erfolgreichsten Torjägern der Achtziger- und Neunzigerjahre zählt. Insgesamt 57 Tore erzielte der Stürmer während seiner Zeit bei Dynamo. Als einer der berühmtesten Trainer dürfte sicherlich Eduard Geyer gelten. Dieser war nicht nur als Spieler in Dresden aktiv, sondern saß auch von 1986 bis 1990 auf der Trainerbank. In dieser Zeit gelang es ihm, einmal den Meistertitel der DDR zu gewinnen.