EA Guingamp – eine bretonische Erfolgsgeschichte

En Avant de Guingamp, abgekürzt EA Guingamp, ist der Name eines im Jahr 1912 gegründeten französischen Fußballclubs aus der Bretagne. „En Avant“, das bedeutet auf Deutsch „Vorwärts!“, der Vereinsname ist hier also auch...
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EA Guingamp – eine bretonische Erfolgsgeschichte

En Avant de Guingamp, abgekürzt EA Guingamp, ist der Name eines im Jahr 1912 gegründeten französischen Fußballclubs aus der Bretagne. „En Avant“, das bedeutet auf Deutsch „Vorwärts!“, der Vereinsname ist hier also auch das Motto. Die heimische Spielstätte, das Stade de Roudourou, wurde erst 1990 errichtet und bietet über 18.000 Zuschauern Platz. Der ortsansässige Unternehmer Noël Le Graët leitete nicht nur jahrelang die Geschicke des Fußballvereins, er war auch maßgeblich am Bau des Stadions beteiligt. Le Graët wurde später auch Präsident des französischen Profiligaverbands sowie Präsident des nationalen Fußballverbands Frankreichs. Das Stadion beherbergte mehrmals die Juniorennationalmannschaft, bevor sich die A-Nationalelf im Oktober 2009 im WM-Qualifikationsspiel gegen die Mannschaft der Färöer im Stade de Roudourou durchsetzen konnte.

Von der Regionalliga zum mehrfachen französischen Pokalsieger

Nach langer Zeit in den Regionalligen übernahm Noël Le Graët den Club im Jahr 1972 und erreichte es, dass die Mannschaft vier Jahre später in die 3. Liga aufsteigen konnte, die damalige Division 3, die heute den Namen Championnat National trägt. Schon ein Jahr darauf gelang der Aufstieg in die 2. Liga, im Jahr 1995 dann das erste Mal der Aufstieg in die Division 1. Im Jahr 1996 konnte die Mannschaft dann den UEFA Intertoto Cup gewinnen, im Jahr 2009 schließlich wurde der Club Sieger beim Coupe de France durch den Sieg über Stade Rennais im Finalspiel. Der Sieg beim Coupe de France wurde im Jahr 2014 wiederholt. Im Finalspiel war wieder Stade Rennais der Gegner, der erneut unterlag. En Avant Guingamp hat auch eine Damenmannschaft, die ebenfalls in der höchsten französischen Liga spielt, der Division 1 Féminine.

Der Verein EA Guingamp als Sprungbrett

Einige prominente Spieler diente der EA Guingamp als Ausgangspunkt für ihre Karriere. Didier Drogba beispielsweise, der später für Olympique Marseille und den Chelsea FC spielte, machte mit 17 Toren in 34 Einsätzen für Guingamp in der Ligue 1 auf sich aufmerksam. Auch Florent Malouda und Vincent Candela waren für Guingamp aufgelaufen, bevor sie zu Vereinen wie Olympique Lyonnais oder dem AS Rom kam. Auch Trainern wie Guy Lacombe, Erick Mombaerts und Francis Smerecki diente der Verein als Sprungbrett in der Anfangsphase ihrer Karriere.