Der französische Traditionsverein FC Metz

Die Grundlage für den FC Metz wurde bereits am 2. Februar 1912 geschaffen, als die lothringische Stadt Metz noch zu Deutschland gehörte. Damals schlossen sich drei Fußballvereine zur SpVgg 1912 Metz zusammen. Nach dem Ende des Ersten ...

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Der französische Traditionsverein FC Metz

Die Grundlage für den FC Metz wurde bereits am 2. Februar 1912 geschaffen, als die lothringische Stadt Metz noch zu Deutschland gehörte. Damals schlossen sich drei Fußballvereine zur SpVgg 1912 Metz zusammen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und der damit verbundenen Abtretung von Elsass-Lothringen an Frankreich wurde dieser Club allerdings aufgelöst, woraufhin einige Ehemalige am 1. Januar 1919 die CA Messin Metz gründeten. Dieser Verein fusionierte 1932 mit AS Metz, wodurch der Football Club de Metz, kurz FC Metz, entstand. In den Jahren 1967 bis 2002 spielte der Fußballclub ununterbrochen in der Division 1, der höchsten französischen Liga. Sowohl 1984 als auch 1988 errang er den französischen Fußballpokal. Auch der Gewinn des französischen Ligapokals im Jahr 1996 zählt zu den großen Erfolgen des Teams.

Seit der Saison 2002/2003 entwickelte sich der Verein allerdings zu einer klassischen Fahrstuhlmannschaft, die mehrmals zwischen der ersten und zweiten Liga wechselte. 2012 stieg der Club sogar in die dritte Spielklasse ab. Jedoch gelang ein Jahr darauf abermals der Aufstieg in die Ligue 2, in der der Verein den ersten Platz errang. So zog das Team zur Saison 2014/2015 wieder in die mittlerweile umbenannte Ligue 1 ein. Seit 1923 trägt der Club seine Heimspiele im Stade Saint-Symphorien aus, das auf einer Insel inmitten der Mosel im Vorort Longeville-lès-Metz liegt. Die Arena bietet Platz für 26.700 Zuschauer.

Berühmte Persönlichkeiten des FC Metz

Der Verein hat im Laufe seiner Geschichte mehrere namhafte Spieler hervorgebracht. Dazu zählt etwa der Stürmer Papiss Demba Cissé. Der senegalesische Nationalspieler absolvierte 71 Spiele für den Metzer Fußballclub, bei denen er 25 Tore schoss. Auch Robert Pirès, der mit der französischen Nationalmannschaft im Jahr 1998 Weltmeister und 2000 Europameister wurde, spielte in den 90er-Jahren für den Verein. Der mehrmalige französische Fußballer des Jahres und Vizeweltmeister 2006 Franck Ribéry trug einst ebenfalls das Metzer Trikot. Untrennbar mit dem Fußballclub verbunden ist der Name Sylvain Kastendeuch. Er stand von 1982 bis 2001 insgesamt 440 Mal in Erstligaspielen für Metz auf dem Platz, wobei der Abwehrspieler 17 Tore erzielte. Zu den bekannten Persönlichkeiten des Vereins gehört auch der polnische Nationalspieler Ludovic Obraniak, der in seiner Jugend beim FC Metz ausgebildet wurde.