Der FC Valencia – ein spanischer Fußballclub mit Tradition

Der FC Valencia zählt neben Real Madrid, dem FC Barcelona und Atlético Madrid zu den prominentesten Vereinen der spanischen Liga. Gegründet wurde die Fußballmannschaft bereits im Jahre 1919. Neben den Vereinsfarben ...

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Der FC Valencia – ein spanischer Fußballclub mit Tradition

Der FC Valencia zählt neben Real Madrid, dem FC Barcelona und Atlético Madrid zu den prominentesten Vereinen der spanischen Liga. Gegründet wurde die Fußballmannschaft bereits im Jahre 1919. Neben den Vereinsfarben Schwarz und Weiß ist die Mannschaft an ihrem Maskottchen zu erkennen – einer Fledermaus, die auch im Vereinslogo zu finden ist. Seit 1923 fungiert das Mestalla-Stadion als Heimspielstätte. Es umfasst insgesamt knapp 55.000 Plätze und diente mehrmals als Austragungsort von Spielen der spanischen Nationalmannschaft. Hier konnte der FC Valencia viele bedeutende Heimspielsiege feiern. Zu den größten Errungenschaften des Vereins gehören vor allem die nationalen Pokalsiege, mit denen sich das Team als erfolgreiche Pokalmannschaft etablieren konnte. Zudem gelang es Valencia mehrere Male, die spanische Meisterschaft zu gewinnen.

Ehemalige Spieler des FC Valencia

Der Verein brachte seit seiner Gründung viele berühmte Spieler hervor. So spielten mit Ariel Ortega, Roberto Ayala, Kily González und Pablo Aimar mehrere hochkarätige Argentinier für den Fußballclub. Zudem war der Weltmeister Romário de Souza Faria für kurze Zeit ein festes Teammitglied von Valencia. Ihm gelangen innerhalb der Liga-Spiele vier Tore bei fünf Einsätzen. Als einer der größten Spieler des Teams gilt Edmundo Suárez Trabanco, genannt „Mundo“, der von 1939 bis 1950 eingesetzt wurde. Bereits in der ersten Saison nach dem Spanischen Bürgerkrieg zeigte er mit 14 Treffern sein Potential. Trabanco konnte in dieser Zeit die Mannschaft vor einem sicheren Abstieg retten, da das Team am Ende nur den achten Platz belegte. Bedeutende Erfolge und Titel

Bei den Errungenschaften der Mannschaft ist vor allem der Gewinn der spanischen Meisterschaft 1998/1999 unter dem Erfolgscoach Héctor Cúper zu erwähnen. In den beiden folgenden Saisons schaffte es das Team in das Champions-League-Finale. Beim ersten Mal war Real Madrid der Gegner, beim zweiten Mal der FC Bayern München. Gegen die Bayern fiel die Entscheidung in einem packenden Finale nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit schließlich beim Elfmeterschießen. Dort behielten die Münchner die Oberhand, sodass der FC Valencia das zweite Champions-League-Finale in Folge verlor. Dennoch gelangte die Mannschaft schnell zu früheren Erfolgen zurück. So konnte das Team sowohl 2002 als auch 2004 die spanische Meisterschaft feiern. Zudem gewann Valencia im Jahr 2004 unter dem Trainer Rafael Benítez den UEFA Cup in einem spannenden Finale gegen Olympique Marseille.