Der OSC Lille – große Erfolge nach zwischenzeitlicher Durststrecke

Der OSC Lille oder Lille Olympique Sporting Club wurde im Jahr 1902 als Olympique Lillois gegründet. Schon früh konnte der Club, dessen Spieler in Frankreich „les Dogues“, also „die Doggen“, genannt ...

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Der OSC Lille – große Erfolge nach zwischenzeitlicher Durststrecke

Der OSC Lille oder Lille Olympique Sporting Club wurde im Jahr 1902 als Olympique Lillois gegründet. Schon früh konnte der Club, dessen Spieler in Frankreich „les Dogues“, also „die Doggen“, genannt werden, erste Erfolge feiern. Im Jahr 1933 gewann das Team die französische Meisterschaft und wurde somit zum ersten offiziellen Meister der Division 1. Elf Jahre später – am 23. September 1944 – erfolgte die Fusion mit dem SC Fives, nachdem sich Olympique Lillois bereits 1941 mit dem Iris Club Lillois zusammengeschlossen hatte. So entstand schließlich der Lille Olympique Sporting Club. Der neuformierte Verein feierte in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg große Erfolge: Im Jahr 1946 gewann er erneut die französische Meisterschaft und erstmals den französischen Pokal, den der Club in den nächsten beiden Spielzeiten erfolgreich verteidigte. Nachdem der OSC Lille in den 50er-Jahren zum dritten Mal den Meistertitel erringen und zwei Mal den französischen Pokal feiern konnte, riss die Erfolgssträhne zunächst ab. Fast fünfzig Jahre lang war die Vereinsgeschichte von häufigen Wechseln zwischen der ersten und zweiten Liga geprägt, wobei der Club in der Saison 1969/1970 sogar nur in der Amateurliga spielte. Schließlich holte das Team im Jahr 2005 den Vizemeistertitel und landete auf dem dritten Platz in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2005/2006. Daher nahm der Club am Sechzehntelfinale des UEFA-Pokals teil, wo er gegen Schachtar Donezk mit 3:2 gewann. Im Achtelfinale schied Lille allerdings gegen den FC Sevilla aus. Besonders erfolgreich war der Verein in der Spielzeit 2010/2011: Er errang nicht nur den französischen Pokal, sondern wurde zum ersten Mal seit 1954 wieder französischer Meister.

Die Heimspielstätte des OSC Lille

Die Heimspiele des französischen Vereins werden im Stade Pierre-Mauroy ausgetragen, das 2012 eröffnet wurde und in der Nachbargemeinde Villeneuve-d'Ascq liegt. Insgesamt finden knapp über 50.000 Zuschauer in der Multifunktionsarena Platz, deren Dach sich innerhalb kurzer Zeit verschließen lässt. Das Bauwerk gehört zu den modernsten Stadien in Frankreich und ist zudem ein Austragungsort der Europameisterschaft 2016. Davor spielte der OSC Lille im deutlich kleineren Stade Grimonprez-Jooris, das im Jahr 2004 geschlossen und sechs Jahre später abgerissen wurde. Da das Stade Pierre-Mauroy zum Zeitpunkt der Schließung noch nicht fertiggestellt war, wich der OSC übergangsweise in das Stadium Nord Lille Métropole aus.