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Gnabry
Serge Gnabry spielt gegen Tschechien von Beginn an © Getty Images

Das deutsche U-21 tritt im EM-Auftaktspiel gegen Tschechien ohne BVB-Neuzugang Maximilian Philipp an. Serge Gnabry spielt.

Zum Auftakt der UEFA U-21 EM gegen Tschechien (ab 18 Uhr im LIVETICKER) setzt Deutschlands Trainer Stefan Kuntz auf den künftigen Bayern-Profi Serge Gnabry.

Bald-Dortmunder Maximilian Philipp sitzt dagegen vorerst nur auf der Bank.

Die komplette Aufstellung: Pollersbeck - Toljan, Stark, Kempf, Gerhardt - Arnold (C), Dahoud - Weiser, Meyer, Gnabry - Selke

"Die Mannschaft ist heiß, speziell Davie Selke brennt. In seinem Zimmer haben wir extra zwei Feuerlöscher anbringen lassen", sagte Kuntz nach den ersten Trainingseinheiten in Polen mit einem Augenzwinkern.

Die Zusammenfassung des Spiels gegen Tschechien gibt es um 22.45 Uhr im TV auf SPORT1

Verlieren verboten

Ähnlich groß wie die Vorfreude ist aber auch der Druck. Da nur die Gruppensieger sicher das Halbfinale erreichen, wäre ein Patzer im Auftaktspiel bereits ein herber Rückschlag.

"Gegen Tschechien geht es gleich voll zur Sache. Wir müssen die ersten beiden Spiele gewinnen. Eine Eingewöhnungszeit gibt es nicht", sagte Abwehrspieler Niklas Stark von Hertha BSC.

Verlieren verboten heißt es also. Kuntz bleibt dennoch gelassen. "Berti Vogts hat mir vor dem EM-Halbfinale 1996 einmal gesagt: Je größer der Druck, desto größer die Pokale", sagte der DFB-Trainer.

DFB-Team will den Titel

In den kommenden zwei Wochen geht es um die wichtigste Trophäe im europäischen Nachwuchsfußball. Der Weg zum Titel ist kurz, aber schwierig. 

"Wir wollen fünf Siege in fünf Spielen - und nicht nur schauen, wie weit wir denn so kommen", sagte Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg.

Die erste Hürde Tschechien gilt zwar als Außenseiter, hat in Stürmer Patrik Schick von Sampdoria Genua aber den torgefährlichsten Spieler der Qualifikation in seinen Reihen. Zehn Treffer erzielte der 21-Jährige auf dem Weg nach Polen, Kuntz hat seine Abwehr bereits auf den gefährlichen Linksfuß vorbereitet.

"Am Ende geht es darum, dass wir unsere Stärke demonstrieren und die Tschechen sich Gedanken darum machen, wie sie uns stoppen. Sie sollen schauen, wie sie mit uns klar kommen", sagte Kuntz.

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