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Bevor die großen Jungs vom BVB und Real Madrid am Abend spielen, dürfen die Nachwuchsstars in der UEFA Youth League zeigen, was sie drauf haben. SPORT1 wirft einen Blick auf die größten Talente.

Der zweite Spieltag der UEFA Youth League steht an und hat einige Kracher zu bieten. Unter anderem messen sich die Top-Talente von Borussia Dortmund und Real Madrid (ab 15.55 LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

SPORT1 stellt die Rohdiamanten der Klubs vor.

- Jacob Bruun Larsen (Borussia Dortmund):

Vor diesem Jungen muss sich Real in Acht nehmen, denn er ist richtig gut drauf! Im letzten Spiel der A-Junioren Bundesliga erzielte der pfeilschnelle Larsen einen Hattrick. Der 18-Jährige ist unbestritten eines der größten Talente, das die Dortmunder derzeit in ihren Reihen haben.

Das erkannte auch BVB-Trainer Thomas Tuchel, der Larsen in der Vorbereitung mit den Profis trainieren ließ.

Der Linksaußen kam 2015 aus Dänemark zu den Schwarz-Gelben, damals immerhin schon für eine stolze Ablöse von 250.000 Euro. Die große Stärke des Dänen ist seine Beidfüßigkeit und sein Torinstinkt. Dazu kommt ein für sein Alter bereits sehr ausgeprägtes Spielverständnis.

In 37 Spielen für die U19 von Borussia Dortmund traf er bereits 16 Mal und legte weitere 14 Tore auf. Larsen ist der stärkste BVB-Spieler und wird versuchen, den BVB erstmals in das Achtelfinale der UEFA Youth League zu schießen.

- Dzenis Burnic (Borussia Dortmund):

Der Kapitän der Borussen führte die U19 in der vergangenen Spielzeit zur deutschen Meisterschaft. Er war der Motor im Mittelfeld und bewies stets ein gutes Auge für seine Mittspieler.

Elf Tore legte der Achter auf und erzielte in 25 Partien sieben Treffer. Der Linksfuß wird mit Spielern wie Nuri Sahin und Ilkay Gündogan verglichen.

Seine Mannschaftskameraden Felix Passlack und Christian Pulisic haben den Sprung in die erste Mannschaft bereits geschafft. Der 18-Jährige taucht auch regelmäßig in diversen Trainingslagern der Profis auf.

Wenn er seine Verspieltheit ablegt und an Robustheit gewinnt, kann er sich bald im Bundesliga-Kader festspielen.

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- Amos Pieper (Borussia Dortmund):

Er ist einer der Dauerbrenner der BVB-Jugend. Kein Feldspieler kam auf mehr Einsatzminuten als der 18-Jährige und blieb dabei derart fair.

Pieper kassierte lediglich eine gelbe Karte, sowie einen Platzverweis. Saubere Tacklings und die Stärke beim Kopfball gehören in das Portfolio des Innenverteidigers.

Ähnlich wie bei Burnic hat Thomas Tuchel auch den Abwehrchef der A-Junioren auf dem Radar. Jedoch muss sich Dortmund darum bemühen, mit dem Juwel zu verlängern, denn sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

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- Etienne Amenyido (Borussia Dortmund):

Amenyido ist ein echter Dortmunder Jung. In Bünden nahe Bielefeld aufgewachsen, kam der Stürmer bereits 2011 zur Borussia und durchläuft seitdem alle Jugendmannschaften.

Er ist körperlich für sein Alter sehr stark und hat eine gute Ballbehandlung, wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

In dieser Saison blieb Amenyido bislang von Blessuren verschont und traf in sieben Spielen schon vier Mal. Darunter im "kleinen" Revierderby gegen die U19 von Schalke, als er den Ball sehenswert aus 20 Metern in den Winkel drehte. Wie in Warschau wird Amenyido wohl versuchen, das BVB-Spiel als Joker zu beleben.

- Luca Zidane (Real Madrid):

Dem zweitältesten der vier Sprösslinge von Real-Legende Zinedine Zidane ist der Sprung zu den Profis am ehesten zuzutrauen. Der 18-Jährige hütet das Tor der Reserve und kommt auch in der UEFA Youth League zum Einsatz

Luca überragt durch ein souveränes Stellungsspiel und starke Reflexe. In Sachen Technik scheint er sich eine Menge von seinem Vater abgeschaut zu haben. Er ist ein moderner Torhüter, der das Spiel von hinten eröffnet. "Mein Vorbild ist Manuel Neuer", sagt der 1,81 Meter große Keeper.

Gut möglich, dass er schon in der nächsten Saison die Nummer drei hinter Keylor Navas und Kiko Casilla wird.

- Sergio Diaz (Real Madrid):

Nach dem Abgang von Super-Talent Borja Mayoral zum VfL Wolfsburg haben die Madrilenen ein neues Sturm-Juwel an Land gezogen – für satte fünf Millionen Euro. Die Rede ist vom 18-jährigen Sergio Diaz, einem spielstarken und wendigen Torjäger aus Paraguay

In Madrid vergleicht man Diaz schon mit Manchester-City-Star Sergio Agüero. Für die erste Mannschaft reicht es noch nicht, er soll behutsam in Reals B-Team Castilla aufgebaut werden. 

Neben Einsätzen in der dritten Liga darf der Rohdiamant auch Youth-League-Luft schnuppern. Am ersten Spieltag gegen Sporting Lissabon trug sich Diaz bereits einmal in die Torschützenliste ein.

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- Martin Calderon (Real Madrid):

Der Scharfschütze der Real-Jungspunde und eines der größten spanischen Juwele. Der 17-jährige Calderon versucht’s gerne aus der zweiten Reihe, womit ihm in dieser Saison schon einige spektakuläre Treffer gelangen

Der Mittelfeldspieler verfügt neben seiner Torgefahr auch über ein hohes Maß an Spielwitz. Er versteht es, den tödlichen Pass zu spielen. Der BVB sollte ihm nicht zu viel Platz lassen.

- Mario Rodriguez (Real Madrid):

In Barcelona geboren, in Madrid zum Hoffnungsträger avanciert. Seit 2011 wirbelt der Flügelflitzer für diverse Jugendteams der Königlichen.

Der Linksaußen zählt zu den größten Talenten der Nachwuchsschmiede "La Fabrica". Vor seinen Tempodribblings und Flanken sollte sich die Borussia in Acht nehmen. Zu den torgefährlichsten Spielern zählt Rodriguez jedoch nicht.

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