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Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) und FIFA-Chef Gianni Infantino werben für die WM in Russland © Getty Images

München - Der Doping-Skandal im russischen Sport könnte auch Folgen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 haben - das IOC gibt eine möglicherweise schwerwiegende Empfehlung heraus.

Der Doping-Skandal in Russland könnte auch Auswirkungen auf andere sportliche Großveranstaltungen haben. Zwar schloss das Internationale Olympische Komitee (IOC) Russland vorerst nicht von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aus, doch es gab schon jetzt eine möglicherweise folgenschwere Empfehlung heraus.

Das IOC rief alle internationalen Verbände auf, Planungen bezüglich Großveranstaltungen in Russland vorerst nicht weiter zu verfolgen.

Das heißt: Auch die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland könnte in Gefahr sein. Käme der Weltfußballverband FIFA der Empfehlung nach, würde die WM wohl nicht in Russland stattfinden.

Rein formell darf Russland für die Dauer der Suspendierung seiner nationalen Anti-Doping-Agentur Rusada ohnehin keine internationalen Großereignisse ausrichten  - also weder den Confed Cup 2017 noch die WM.

Doch selbst wenn die Suspendierung gegen die Rusada aufgehoben werden würde, bedeutet die Empfehlung des IOC einen weiteren großen Rückschlag für Russland nach dem Dopingskandal und dem drohenden Ausschluss von den Olympischen Spielen. 

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