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Sam Allardyce äußert sich nach seinem Aus als englischer Nationaltrainer. Der Coach zeigt sich reumütig. Die Fortsetzung seiner Karriere lässt er offen.

Englands Ex-Nationaltrainer Sam Allardyce hat sich erstmals nach seinem Aus als Coach der "Three Lions" geäußert.

"Im Nachhinein war es dumm, dies zu tun, aber ich habe jemandem geholfen, den ich seit 30 Jahren kenne", sagte der 61-Jährige.

Der ehemalige Trainer des AFC Sunderland war in einem fingierten Interview mit verdeckten Reportern heimlich dabei gefilmt worden, wie er Tipps zum Umgehen der Transferregeln des englischen Verbandes (FA) gegeben hat.

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Außerdem soll sich der Coach in dem Video über seinen Vorgänger Roy Hodgson lustig gemacht, Nationalspieler verunglimpft, die FA als "dumm" bezeichnet und deren Präsident Prinz William kritisiert haben.

"Es war ein Fehler und ich habe dafür die Quittung bekommen", fuhr Allardyce fort.

Allardyce lässt Karriereende offen

Der langjährige Premier-League-Coach war erst im Sommer zum englischen Teammanager ernannt worden und gerade einmal 68 Tage im Amt.

Nach dem Bekanntwerden der Aussagen zog der Verband die Konsequenzen.

"Die Vereinbarung wurde sehr freundschaftlich mit der FA getroffen und ich entschuldige mich bei allen Beteiligten", erklärte Allardyce weiter.

Seinem Nachfolger Gareth Soutgate, der in den kommenden vier Spielen interimsweise auf der englischen Trainerbank sitzen wird, wünsche er das Beste.

Auf die Frage, ob die Affäre auch das Ende seiner Trainer-Laufbahn bedeute, entgegnete Allardyce: "Wer weiß, warten wir es ab."

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