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Gianni Infantino will die Weltmeisterschaft weiter reformieren © Getty Images

Gianni Infantino sorgt mit einem weiteren Reformvorschlag erneut für Aufsehen. Neben einer Aufstockung der Teilnehmer soll es auch mehrere Ausrichter geben.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will nicht nur mehr Teilnehmer für die Weltmeisterschaft, der Schweizer glaubt auch, dass in Zukunft gleich "mehrere Länder" das Mega-Event gleichzeitig ausrichten sollten.

Das sei ein "wesentlicher Punkt" in den Gedankenspielen des Weltverbandes, sagte der 46-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Zuletzt hatte Infantino eine WM-Endrunde mit 48 Teilnehmern vorgeschlagen. Die Präsidentschaftswahl Anfang des Jahres hatte der Schweizer auch deshalb gewonnen, weil er die Aufstockung der Teilnehmer von derzeit 32 auf 40 Nationen quasi versprochen hatte.

Das werde "mehr Ländern mehr Chancen" geben, sagte der FIFA-Boss. Die 48er-WM sei ein "Projekt, eine Idee, genauso wie die WM mit 40 Teilnehmern, die bereits auf dem Tisch liegt", äußerte Infantino.

Infantinos Idee sieht 16 "Final-Spiele" unmittelbar vor der eigentlichen Endrunde mit dann nur noch 32 Teams vor. Diskutiert wird das während der nächsten Sitzung des FIFA-Council am 13. und 14. Oktober. Eine Entscheidung soll laut Infantino aber erst Anfang 2017 fallen.

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