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Als "einen Wahnsinn" bezeichnet Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller die Kritik an David Alaba. Der 24-Jährige entwickle sich noch als Persönlichkeit.

Nationaltrainer Marcel Koller hat seinen Star David Alaba gegen die Kritik aus Österreich in Schutz genommen.

"Absoluter Schwachsinn ist das", sagte Koller der Süddeutschen Zeitung über die Vorwürfe, Alaba habe ihn erpresst, um im Mittelfeld zu spielen.

Beim FC Bayern spielt Alaba seit Jahren auf der Position des linken Außenverteidigers.

Koller schwärmt von Alaba

"Wir sprechen viel und vertrauen, aber diese Entscheidung hat allein mit meiner Überzeugung zu tun", stellt der Schweizer klar. Alaba gehöre ins Mittelfeld, weil er (Koller, d. Red.) keinen Spieler habe, der ähnlich ballsicher sei.

Alaba können den finalen Pass spielen wie sonst niemand.

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Die jüngste Kritik an seinem talentiertesten Spieler hält Koller für "einen Wahnsinn."

Reifeprozess bei Alaba dauert noch

Doch auch der 55-Jährige hat einen Wandel bei Alaba registriert: "Seit der Euro merkt man, dass er sich mehr Gedanken macht. Er will wissen, was seinem Spiel guttut. Lange Zeit hat er von seiner Jugendlichkeit profitiert, jetzt merkt man, dass er ins Erwachsenenalter reinkommt."

In spätestens drei Jahren werde Alaba, laut Koller, die Führungsfigur sein, die Österreich jetzt schon in ihm sieht. "Aber noch ist er 24, das ist ein Alter, in dem junge Menschen auf der Suche nach sich selbst sind", wirbt der österreichische Nationaltrainer um Verständnis.

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