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2014 reckte die deutsche Mannschaft den WM-Pokal in den Himmel
2014 reckte die deutsche Mannschaft den WM-Pokal in den Himmel © Getty Images

Uruguay und Argentinien planen eine gemeinsame Ausrichtung der WM 2030. Doch für eine südamerikanische Bewerbung dürfte starke Konkurrenz aus Europa geben.

Die Regierungsoberhäupter Argentiniens und Uruguays haben bei einem Treffen in Buenos Aires einer gemeinsamen Austragung der Weltmeisterschaft 2030 in beiden Ländern ihre volle Unterstützung zugesagt.

"Wir bekräftigen, dass wir eng zusammenarbeiten, um die Organisation der WM 2030 in Uruguay und Argentinien anzustreben", versicherte Argentiniens Staatschef Mauricio Macri auf einer Pressekonferenz an der Seite seines Gastes Tabare Vazquez.

Beide Politiker hatten sich erstmals im Januar öffentlich für eine gemeinsame WM-Bewerbung ausgesprochen. Das Turnier mit Spielorten in beiden Ländern soll 100 Jahre nach der WM-Premiere 1930 in Uruguay erneut in Südamerika stattfinden.

Der Kontinent war jüngst mit der Endrunde 2014 in Brasilien zum fünften Mal Ausrichter einer WM.

2018 findet das Turnier in Russland, 2022 in Katar statt, der Ausrichter der WM-Endrunde 2026 wird im Mai 2020 verkündet. Dabei sind Bewerbungen aus Europa und Asien, also den ausrichtenden Kontinentalverbänden der kommenden beiden Ausgaben, zunächst nicht zugelassen.

Eine Bewerbung aus Südamerika für 2030 dürfte demnach wieder starke Konkurrenz aus Europa erfahren.

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