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In der WM-Quali sorgt Herthas Haraguchi für Japans Sieg gegen Saudi-Arabien. Auch Südkorea fährt dank eines Tores von einem Bundesligaprofi drei Punkte ein.

Hertha-Profi Genki Haraguchi und der ehemalige Bundesligaspieler Hiroshi Kiyotake haben Japan zu einem wichtigen Sieg in der WM-Qualifikation geschossen.

Das Team von Vahid Halilhodzic gewann in Saitama gegen Saudi Arabien 2:1 (1:0) und liegt mit zehn Zählern punktgleich hinter dem Gegner auf Rang zwei der Gruppe B.

Nur zwei Länder kommen durch

Australien (9) ist nach dem 2:2 (1:1) in Thailand Dritter. Mile Jedinak (Aston Villa) traf gleich zweimal per Elfmeter (9., 65.) für den Asienmeister, Teerasil Dangda war zweimal für die Gastgeber erfolgreich. Nur die beiden Erstplatzierten haben einen Platz in Russland definitiv sicher.

Koo macht den Unterschied

Die von Ulli Stielike trainierte südkoreanische Nationalmannschaft gewann in der Gruppe A ebenfalls dank eines Bundesligaprofis. Der Augsburger Ja-Cheol Koo traf gegen Usbekistan in der 85. Minute zum entscheidenden 2:1 (0:1).

  

Die Gastgeber, bei denen auch Koos Vereinskollege Dong-Won Ji, der Dortmunder Joo-Ho Park sowie der ehemaliger Leverkusener und Hamburger Heung-Min Son (Tottenham Hotspur) von Beginn an spielten, liegen nun mit zehn Punkten auf Platz zwei der Tabelle.

Zunächst hatte der ehemalige Nürnberger und Hannoveraner Kiyotake (FC Sevilla) sein Team mit einem verwandelten Handelfmeter in Führung gebracht (45.), in der 80. Minute erhöhte der Berliner Haraguchi auf 2:0. Omar Hawsawi gelang in der 90. Minute noch der Anschlusstreffer, in der Nachspielzeit sah der Torschütze noch die Gelb-Rote Karte. 

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Drei "Deutsche" in der Startelf

Bei Japan standen in Haraguchi (Berlin), Makoto Hasebe (Frankfurt) sowie Yuya Osako (Köln) drei Deutschland-Legionäre in der Startelf. Der Dortmunder Shinji Kagawa wurde Mitte der zweiten Halbzeit für Kiyotake eingewechselt.

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