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Mit dieser Geste sorgte Luis Suarez für Aufsehen © Getty Images

Luis Suarez droht einmal mehr Ärger mit der FIFA. Beim WM-Qualifikationsspiel gegen Chile sorgt der Uruguayer mit einer Geste in Richtung Tribüne für einen Eklat.

Luis Suarez hat zwei Seiten.

Zum einen ist der Profi des FC Barcelona ein begnadeter Torjäger. Zum anderen ist er ein Spieler, der sich schnell reizen und zu Skandalen hinreißen lässt. 

Das neueste Beispiel: Nach der 1:3-Niederlage mit Uruguay im WM-Qualifikationsspiel in Chile sorgte der 29-Jährige mit einer unschönen Geste gen Tribüne für Ärger.

FIFA denkt über Sperre nach

Kurz nach dem Abpfiff trottete Suarez sichtlich angefressen vom Platz und streckte mit gesenktem Kopf den Mittelfinger in Richtung der gegnerischen Fans.

Da er noch mehrere Finger zeigte, berichtete die uruguayische Presse, Suarez habe den Chile-Anhängern nur die Anzahl der Copa-America-Titel seiner Nation - 15 - aufgezählt.

Chile ist zwar der amtierende Copa-America-Champion, hat mit zwei Trophäen aber weitaus weniger als Rekordsieger Uruguay vorzuweisen.

Die FIFA interpretiert die Situation aber offenbar anders und soll chilenischen Medienberichten zufolge erwägen, Suarez für zwei Spiele zu sperren.

Schon Ärger beim Duell mit Gladbach

Suarez war zuletzt schon bei der Champions-League-Partie zwischen Barcelona und Borussia Mönchengladbach negativ in Erscheinung getreten.

Nach einer Einwurf-Entscheidung des Linienrichters pro Gladbach beleidigte er dessen Mutter. Die UEFA sah jedoch von einer Strafe ab.

Seinen bisher größten Fehltritt leistete sich Suarez aber bei der WM 2014: Nachdem er im Duell mit Italien Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen hatte, wurde der Goalgetter für drei Monate gesperrt.

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