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Wayne Rooney wird England wieder als Kapitän anführen © Getty Images

In der WM-Qualifikation zwischen England und Schottland könnte eine Mohnblume einen Punktabzug für beide Teams zur Folge haben. Terrorgedanken umgeben Frankreich und Schweden.

Wenn England und Schottland aufeinandertreffen, dann, so heißt es, duellieren sich die ältesten Rivalen im Fußball. Die Lions und die Bravehearts werden sich gewiss am Freitag beim WM-Qualifikationsspiel im Wembley-Stadium (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) nichts schenken, doch diesmal stehen sie auch zusammen im Andenken an die britischen Weltkriegsgefallenen.

Der sogenannte Armistice Day hat so große Bedeutung, dass sich die Briten selbst mit dem Weltverband FIFA anlegen. 

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Punktabzug wegen Mohnblume?

Es geht um das spezielle Trauersymbol der Mohnblume. Die FIFA warnte, das Tragen der "Poppy" am und auf dem Trikot könne eine Sanktion durch das Disziplinarkomitee nach sich ziehen, weil eine politische Botschaft auf der Spielkleidung untersagt sei.

England und Schottland, so heißt es, werden aber sogar einen möglichen Punktabzug in Kauf nehmen und trotzdem wie geplant auflaufen. Sie wollen die Mohnblume auf einem Band am Oberarm tragen. 

Paris-Anschläge jähren sich

Trauer trug vor knapp einem Jahr Frankreich.

Stilles Gedenken an die Opfer, aber auch die Angst vor neuem Terror: Wenn Frankreichs Nationalmannschaft am Freitag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Saint-Denis auf Schweden trifft, sind die schrecklichen Geschehnisse von vor einem Jahr vielleicht verarbeitet, aber keinesfalls vergessen. 

"Teil unserer Geschichte"

"Das wird Teil unserer Geschichte bleiben, es waren Tage voller Emotionen", sagte Trainer Didier Deschamps vor der Partie der beiden punkt- und torgleichen Teams in der Qualifikations-Gruppe A zur WM 2018 in Russland.

Im Vorlauf des Spiels zwischen Frankreich und Deutschland am 13. November 2015 starben in Stadionnähe vier Menschen, darunter zwei Selbstmordattentäter. Insgesamt wurden 130 Menschen getötet.

Nicht mitspielen kann Bayerns Kingsley Coman. Der Franzose fällt mit einer Prellung an Knie und Knöchel aus.

Polen ist gefordert

Zu einem Verfolgerduell kommt es in Gruppe E, in der Polen als Zweiter zum Dritten nach Rumänien reist (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER). Die Gruppe führt Montenegro an.

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