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Gianni Infantino (r.) im Gespräch mit Südafrikas Verbandspräsident Danny Jordaan (l.) © Getty Images

Afrika fordert angesichts der Aufstockung der WM auf 48 Teams mehr Startplätze von der FIFA. DFB-Präsident Grindel will dagegen Extra-Startplätze für Europa.

Afrika will in besonderem Maße von der Aufstockung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams profitieren und fordert fünf Startplätze mehr vom Weltverband FIFA.

Das erklärten die Präsidenten der afrikanischen Verbände FIFA-Präsident Gianni Infantino am Mittwoch in Johannesburg.

"Alle Verbände unterstützen die Vergrößerung der WM", sagte Südafrikas Verbandspräsident Danny Jordaan: "Afrika hofft, dass es zehn Plätze erhalten wird."

Beim aktuellen Format mit 32 Mannschaften stehen Afrika fünf Startplätze zu. Noch nie erreichte ein afrikanisches Team das Halbfinale, und die WM 2014 in Brasilien war die erste, bei der zwei Teams (Algerien und Nigeria) die K.o.-Phase erreichten.

Das FIFA-Council hatte am 10. Januar beschlossen, die WM-Endrunde ab 2026 von von 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken - trotz des Widerstands vieler großer Fußballnationen, darunter auch Deutschland.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte Ende Januar mindestens drei zusätzliche Startplätze für Europa gefordert.

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