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Lionel Messi und Arturo Vidal sind direkte Konkurrenten im Kampf um die WM-Qualifikation © Getty Images

München - Arturo Vidal kritisiert die Entscheidung der FIFA, die Sperre gegen Lionel Messi aufzuheben. Das Urteil bringt Brisanz in das Duell zwischen Argentinien und Chile.

Arturo Vidal hat mit Unverständnis auf die FIFA-Entscheidung zu Lionel Messi reagiert. Der Fußball-Weltverband hatte die Sperre für den argentinischen Superstar überraschend aufgehoben.

"Dieses Thema ist kompliziert. Es wäre schön, wenn die Regeln für alle gleich wären", meinte der Mittelfeldspieler des FC Bayern bei Radio Cooperativa. Zwar sei es "gut für Argentinien, für Messi und den Fußball, weil es immer toll ist, Messi für die Nationalmannschaft spielen zu sehen".

Doch die Bevorzugung des Superstars sorgt für Ungerechtigkeit. Zum Vergleich: Chiles Spielmacher Jorge Caldivia wurde nach dem 0:3 gegen Uruguay ebenfalls wegen Schiedsrichter-Beleidigung für vier Spiele gesperrt.

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Messi hatte beim WM-Qualifikationsspiel gegen Chile im März den Linienrichter beschimpft und war nachträglich zunächst für vier Spiele gesperrt worden. Unter der Woche hob die FIFA die Sperre jedoch nach nur einem Spiel überraschend auf.

Damit darf Argentinien wieder Hoffnung auf die Teilnahme an der WM-Endrunde in Russland schöpfen. Momentan belegt die "Albiceleste" mit 22 Punkten den Playoff-Platz. Besonders brisant: Mit einem Punkt mehr auf dem Konto wäre Chile momentan qualifiziert.

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