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Omar Al Soma (r.) schoss für Syrien den Ausgleich
Omar Al Soma (r.) schoss für Syrien den Ausgleich © Getty Images

Syrien erreicht dank eines Last-Minute-Treffers sensationell die Playoffs zur Fußball-WM 2018 in Russland. Südkorea bucht als siebtes Team das Turnier-Ticket.

Syrien darf dank eines Last-Minute-Treffers weiter auf die Teilnahme an der WM 2018 in Russland hoffen. Die Syrer kamen in der Nachspielzeit zu einem 2:2 (1:1) beim bereits für die WM qualifizierten Iran.

Das von Bürgerkrieg gebeutelte Land wurde dank eines späten Ausgleichs von Omar Al Soma (90.+3) noch Dritter und gehen in eine weitere Playoff-Runde. Syrien spielt nun in Hin- und Rückspiel gegen Australien, den Dritten der Asien-Gruppe B, um die Teilnahme an den WM-Playoffs gegen den Vierten der Qualifikationsrunde in Nord- und Mittelamerika.

Möglicher Gegner sind unter anderem die USA. Für Syrien wäre es die erste WM-Teilnahme.

Irans Sardar Azmound (45./64.) hatte die Partie zwischenzeitlich gedreht, nachdem Mohamad Tamer Haj (13.) die Syrer, die ihre Heimspiele in Malaysia austragen mussten, zunächst in Führung gebracht hatte.

Südkorea löst WM-Ticket

Die südkoreanische Nationalmannschaft hat sich derweil als siebtes Team für das Turnier qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Shin Tae-Yong erreichte in Taschkent gegen Usbekistan ein 0:0 und schloss Gruppe A der Asien-Ausscheidung damit als Gruppenzweiter hinter Iran ab.

Saudi-Arabien sicherte sich als achtes Team das Ticket. Dank eines 1:0 (0:0) gegen Gruppensieger Japan zogen die Saudis an den punktgleichen Australiern (19) dank der besseren Tordifferenz vorbei. Diese hatten zuvor durch den Siegtreffer von Hertha-Profi Mathew Leckie (86.) Thailand 2:1 (0:0) bezwungen.

Ihren Startplatz sicher hatten bereits WM-Gastgeber Russland, Rekord-Weltmeister Brasilien, der Iran, Japan sowie Belgien und Mexiko. Für die südkoreanische Auswahl, die bis Juni vom deutschen Trainer Ulli Stielike trainiert worden war, ist es die zehnte Endrundenteilnahme.

Der Ausrichter der WM 2022 Katar unterlag China vor heimischer Kulisse 1:2 (0:0), beide Teams waren schon vorzeitig ausgeschieden. Der Irak besiegte in Gruppe A die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1:0 (1:0). Beide hatten keine Chance mehr auf die Qualifikation.

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