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Das WM-Quali-Spiel zwischen Südafrika und Senegal soll manipuliert gewesen sein
Das WM-Quali-Spiel zwischen Südafrika und Senegal soll manipuliert gewesen sein © Getty Images

Die Partie zwischen Südafrika und dem Senegal in der WM-Qualifikation in Afrika wird neu angesetzt. Im ersten Duell gab es fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen.

Der südafrikanische Fußball-Verband SAFA hat der Neuansetzung des WM-Qualifikationsspiels gegen den Senegal Anfang November zugestimmt.

Dies hatte der Weltverband FIFA angeordnet, weil im ersten Duell beider Teams im vergangenen Jahr (2:1) der Unparteiische Joseph Lamptey (Ghana) fragwürdige Entscheidungen getroffen hatte und danach wegen mutmaßlicher Spielmanipulation gesperrt worden war.

"Aus moralischen und ethischen Gründen ist es keinesfalls möglich, von diesen Umständen zu profitieren. Deshalb haben wir der Entscheidung der FIFA zugestimmt", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes am Dienstag. Damit treffen Südafrika und Senegal zwischen dem 6. und 14. November zweimal aufeinander.

Im März hatte die FIFA in einem Statement erklärt, dass Lamptey am 12. November 2016 "unerlaubt Einfluss auf den Ausgang des Spiels" zwischen Südafrika und dem Senegal genommen und damit gegen Art. 69 Abs. 1 des Disziplinarreglements verstoßen habe.

Unter anderem hatte Lamptey Südafrika einen überaus fragwürdigen Elfmeter zugesprochen. Der Referee scheiterte zudem mit seinem Einspruch danach vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.

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