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Australia v Syria - 2018 FIFA World Cup Asian Playoff: Leg 2
Der neue Werbepartner hat sich über diesen Jubel gefreut. Ob es die Fußball-Fans auch tun? © Getty Images

Tim Cahill schießt sein Land mit zwei Toren in einem dramatischen Spiel in Richtung WM. Mit seinem Torjubel macht er danach vor allem seinen Sponsor glücklich.

Tim Cahill sieht sich mit ungewöhnlichen Vorwürfen konfrontiert.

Der australischen Nationalspieler, der sein Team im Qualifikationsspiel gegen Syrien mit zwei Toren im Rennen um ein WM-Ticket hielt, hat offenbar seinen Torjubel an eine Reiseagentur verkauft.

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Nach seinem Treffer in der 109. Spielminute rannte er nicht, wie sonst so häufig, zum Spielfeldrand, um die Eckfahne umzuboxen. Stattdessen imitierte er mit ausgebreiteten Armen ein Flugzeug und formte anschließend mit seinen Händen den Buchstaben T.

"Glückwunsch, Tim!"

Sein neuer Werbepartner, der Reiseanbieter TripaDeal, kommentierte die Szene auf Instagram mit den Worten: "Habt ihr mitbekommen, wie Tim Cahill, unser neuer Markenbotschafter das TripaDeal-T gemacht hat, nachdem er das Siegtor geschossen hat? Glückwunsch, Tim!"

Cahill antwortete auf den Post, der mittlerweile gelöscht wurde, mit Flugzeug-Emojis. Cahill ist Rekordtorschütze seines Landes und nicht erst seinen Toren gegen Syrien ein gefeierter Nationalheld. 

Erinnerungen an Bendtners Unterhose werden wach

Seine Aktion hat mittlerweile allerdings sogar den Fußball-Weltverband FIFA auf den Plan gerufen. Wie ein Sprecher bei Sky bestätigte, habe man Ermittlungen eingeleitet: "Die FIFA überprüft und analysiert die Berichte der Schiedsrichter und der Spiel-Beobachter aller Spiele in FIFA-Wettbewerben. Vorkommnisse, die genauer betrachtet werden müssen, werden auf diesem Weg kommuniziert."

Für einen vergleichbaren Fall war der ehemalige Bundesliga-Stürmer Nicklas Bendtner eins mit einer Geldstrafe von rund 89.000 Euro belegt worden. Er hatte 2012 bei einem Länderspiel für Dänemark die Unterhose seines Sponsors entblößt. 

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