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Die Frau von Chiles Nationaltorhüter Claudio Bravo erhebt nach dem Aus in der WM-Quali schwere Vorwürfe und gibt Einblicke in angebliche Eskapaden.

Nach dem Scheitern der chilenischen Nationalmannschaft in der Qualifikation zur WM 2018 kann Carla Pardo Lizana, Frau von Torhüter Claudio Bravo, ihre Wut nicht zurückhalten und macht einigen Spielern der Nationalmannschaft schwere Vorwürfe. 

Auf Instagram lobte sie die Auswahl zunächst: "Danke für alles. Es war wirklich wunderschön." Anschließend kritisierte sie jedoch einige von Bravos Mitspielern: "Aber, wenn sie das Shirt anziehen, müssen sie es mit Professionalität tun."

Damit spielte Lizana, die keine konkreten Namen nannte, auf wilde Party-Nächte von Spielern an: "Ich weiß, dass die meisten von ihnen alles gegeben haben, während andere wegen Trunkenheit nach Partys nicht mal trainieren konnten."

Bravo selbst wollte sich zu den Aussagen seiner Frau nicht äußern: "Diese Dinge werden intern besprochen", sagte er La Tercera.

Chile konnte sich nach einer 0:3-Niederlage gegen Rekordweltmeister Brasilien am letzten Spieltag der Qualifikation nicht für die Weltmeisterschaft qualifizieren.

Nach dem Aus droht "la Roja" ein Umbruch. Bayern-Star Arturo Vidal und Trainer Juan Antonio Pizzi deuteten schon ihre Rücktritte an, Torhüter Bravo bestätigte seinen sogar. "Es fühlt sich beschissen an, aber ich werde immer an die schönen, an die glorreichen Zeiten zurückdenken, die wir gemeinsam erlebt haben", erklärte der 34 Jahre alte Schlussmann von Manchester City.

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