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Ein verdorbener Orangensaft hat offenbar entscheidenden Anteil am WM-Aus für BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang. Gabuns Trainer wittert eine Verschwörung.

Ist ein verdorbener Orangensaft schuld am WM-Aus von Pierre-Emerick Aubameyang?

Der Trainer der gabunischen Nationalmannschaft, Jose Antonio Camacho, hat nach der 0:3-Pleite im entscheidenden Qualifikationsspiel gegen Marokko schwere Vorwürfe gegen das Hotel seines Teams in Casablanca erhoben.

"Es ist verdächtig, dass unsere halbe Expedition nach dem Frühstück am Spieltag starke Magenprobleme hatte. Der Orangensaft war definitiv schlecht", sagte Camacho dem Radiosender Onda Cero

Nicht nur seine Spieler, sondern auch er selbst und viele Mitglieder seines Trainerstabs hätten den Großteil des Tages auf der Toilette verbracht.

Benatia veräppelt Aubameyang

"Es war ein unangenehmer Tag für uns alle. Die Vorbereitung auf das Spiel wurde dadurch natürlich beeinträchtigt. Meine Spieler sagten zu mir, dass sie nicht spielen können", erklärte Camacho.

Aubameyang hatte sich bereits vor dem Anpfiff auf Twitter über den Orangensaft beklagt. Der marokkanische Nationalspieler Medhi Benatia, von 2014 bis 2016 für den FC Bayern im Einsatz, veräppelte den Torjäger daraufhin mit einer Videobotschaft.

"Es war nicht der Orangensaft, es war der Tee", rief Benatia und lachte sich schlapp. Aubameyang und Co. waren nach dem bitteren Ausscheiden jedoch keineswegs zu Scherzen aufgelegt.

Gabun will Beschwerde einlegen

"Der gabunische Verband wird mit der FIFA sprechen", kündigte Trainer Camacho eine Beschwerde beim Weltverband an. Man wolle zwar keine Ausreden für die Niederlage suchen, so der Spanier, denn Marokko habe "eine großartige Mannschaft". Doch die Rahmenbedingungen dieser Partie seien "sehr seltsam" gewesen.

"Als wir sie am Tag zuvor um Bälle für unser Training baten, gaben sie uns keine. Und im Hotel fühlte sich nach dem Frühstück niemand mehr für uns verantwortlich", beschwerte sich der frühere Profi von Real Madrid.

Man habe die letzten Stunden vor dem Anpfiff in einem Restaurant verbringen müssen. Nur wenige seien noch in der Lage gewesen, eine Mahlzeit einzunehmen. Und das alles offenbar nur wegen eines Orangensafts.

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