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So sieht eine der beiden Tribünen aus, die im Stadion von Jekaterinburg zusätzlich installiert werden
So sieht eine der beiden Tribünen aus, die im Stadion von Jekaterinburg zusätzlich installiert werden © FIFA

In Jekaterinburg wird derzeit das Fassungsvermögen für die WM 2018 erweitert - mit dem Bau von Tribünen, deren Anblick gewöhnungsbedürftig ist.

Gehören diese Tribünen überhaupt noch zur Arena? Diese Frage könnte man sich beim Anblick des Stadions in Jekaterinburg durchaus stellen.

Da werden im Moment hinter den beiden Toren Tribünen errichtet, die weit aus dem eigentlichen Stadion herausragen.

Der Grund? Diese Arena, in der bei der WM 2018 in Russland vier Gruppenspiele ausgetragen werden, bietet eigentlich nur 27.000 Zuschauern Platz - für die Weltmeisterschaft zu wenig.

Weil ein WM-Stadion mindestens 35.000 Zuschauern Platz bieten muss, wird die Arena in Jekateinburg derzeit mit zwei Zusatztribünen erweitert
Weil ein WM-Stadion mindestens 35.000 Zuschauern Platz bieten muss, wird die Arena in Jekateinburg derzeit mit zwei Zusatztribünen erweitert © twitter.com/sporf

Erweiterung nur vorübergehend

Deshalb wird sie auf ein Fassungsvermögen von 35.696 Zuschauern erweitert. Weil aber für den ansässigen Erstligisten FC Ural das Stadion selbst in seiner ursprünglichen Form schon zu groß ist, sollen die Zusatztribünen nach der WM wieder abgebaut werden.

Ob die dort sitzenden Besucher auch das ganze Spielfeld einsehen können, scheint fraglich. Eins aber ist klar: Sie sollten sich im Falle des Falles vor möglichem Regen schützen. Denn überdacht sind die Plätze nicht. 

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