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Portugal gewinnt gegen die Schweiz und sichert sich das WM-Ticket
Portugal gewinnt gegen die Schweiz und sichert sich das WM-Ticket © Getty Images

Portugal schafft den Sprung zur Weltmeisterschaft - und schickt die Schweiz in die Playoffs. Auch Frankreich macht den letzten Schritt Richtung Russland.

Portugal hat mit Superstar Cristiano Ronaldo doch noch das direkte Ticket für die WM 2018 in Russland gelöst.

Der Europameister gewann das "Finale" um den Gruppensieg gegen die Schweiz in Lissabon 2:0 (1:0) und verdrängte die Eidgenossen von Platz eins. Die zuvor ungeschlagene Schweiz muss trotz neun Siegen aus zehn Spielen in die Playoffs (9. bis 14. November).

Frankreich qualifizierte sich mit einem 2:1 (2:1)-Sieg gegen Weißrussland als Gruppenerster für die Endrunde.

Dem ehemaligen HSV-Profi Johan Djourou (41.) unterlief kurz vor der Pause ein Eigentor, ehe Andre Silva (52.) erhöhte. Zuvor hatte sich die Schweiz erfolgreich gegen die Angriffe der Portugiesen gewehrt. Schlussmann Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach musste mehrere Glanzparaden zeigen.

Frankreich ohne Probleme gegen Weißrussland

Frankreich ließ derweil im Stade de France erst gar keine Zweifel an der WM-Teilnahme aufkommen. EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann (27.) und Olivier Giroud (33.) trafen schnell zur Führung, ehe Anton Saroka (44.) verkürzte. Am Ende hätte sich der Weltmeister von 1998 sogar eine Niederlage erlauben können.

Portugal nimmt zum fünften Mal in Folge und zum insgesamt siebten Mal an einer WM teil. Die Schweiz wäre bei erfolgreichen Playoffs zum vierten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei.

Die Niederlande sind ihrerseits wie erwartet in der Qualifikation kläglich gescheitert und kommenden Sommer wie bereits zwei Jahre zuvor bei der EURO 2016 in Frankreich nur Zuschauer.

Hoffnung auf ein WM-Ticket dürfen sich nach Abschluss der Europa-Qualifikation noch der viermalige WM-Champion Italien, Dänemark, Kroatien, Schweden, Nordirland, Irland, Griechenland und die Schweiz machen, die im November in den Play-offs nachsitzen.

Als schlechtester Gruppenzweiter der neun Europagruppen ist die Slowakei aus dem Rennen.

Griechen werden Gruppenzweiter

In der Gruppe H sicherte sich Griechenland den zweiten Platz hinter Spitzenreiter Belgien, das sich als erstes europäisches Team die Fahrkarte für Russland gesichert hatte. Die Griechen mit ihrem deutschen Trainer Michael Skibbe und den beiden Bundesliga-Legionären Kostas Stafylidis (FC Augsburg) und Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV) gewannen gegen Schlusslicht Gibraltar 4:0 (1:0) und hielten damit Konkurrent Bosnien-Herzegowina in Schach. Belgien setzte sich gegen Zypern 4:0 (1:0) durch.

Die vier Play-off-Paarungen werden am 17. Oktober in Zürich ausgelost. Dabei werden die Teams anhand der aktuellen FIFA-Weltrangliste vom 16. Oktober in zwei Vierer-Setztöpfe eingeteilt.

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