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Italy v Sweden - FIFA 2018 World Cup Qualifier Play-Off: Second Leg
Gianluigi Buffon (re.) und Co. wollte Trainer Gian Piero Ventura zu einer Taktikumstellung überreden © Getty Images

Vor der Schweden-Schmach probten Gianluigi Buffon und Co. den Aufstand gegen den mittlerweile entlassenen Ventura. Es soll um Stürmer Insigne gegangen sein.

Die Zeit von Gian Piero Ventura als Trainer der italienischen Nationalmannschaft ist abgelaufen.

Zwei Tage nach dem dramatischen Aus der Squadra Azzurra in der WM-Quali gegen Schweden wurde der 69-Jährige entlassen

Unumstritten war Ventura jedoch schon lange nicht mehr. Zuletzt kamen immer mehr Informationen ans Tageslicht, wie zerrüttet das Verhältnis zwischen der Mannschaft und ihrem Coach gewesen sein muss.

Nach Informationen der Gazzetta dello Sport war es bereits nach dem 1:1 zuhause gegen Mazedonien Anfang Oktober zu einer ersten Krisensitzung gekommen, in der die Routiniers um Gianluigi Buffon und Daniele De Rossi ihren Trainer von einer Taktikumstellung überzeugen wollten. 

Meuterei vor dem Rückspiel

Offenbar ohne Erfolg. Den letzten Versuch starteten die Profis laut dem Bericht dann am Sonntag vor dem Rückspiel gegen Schweden im Trainingslager in Appiano Gentile, in dem es zu einer Art Meuterei gekommen sein soll.

Streitpunkt: Erneut die Taktik, die Ventura auf ein 3-4-3-System umstellen sollte, um den formstarken Neapel-Stürmer Lorenzo Insigne (sechs Saisontore) in die Mannschaft zu integrieren.

Der 69-Jährige blockte aber alle Überredungsversuche seiner Mannschaft ab, blieb seiner Linie treu und ließ Insigne nach 14 Minuten Spielzeit im Hinspiel im Rückspiel 90 Minuten auf der Bank.

Schlussendlich kam es dann am Rande des Feldes zum Eklat: Als Routinier Daniele De Rossi eingewechselt werden sollte und zum Aufwärmen geschickt wurde, rastete der defensive Mittelfeldspieler aus.

De Rossi rastet aus

"Warum zum Teufel soll ich rein? Wir brauchen kein Unentschieden, wir brauchen einen Sieg!", brüllte er Italiens Assistenztrainer an. Dabei zeigte De Rossi wiederholt auf Stürmer Lorenzo Insigne, der ebenfalls auf der Bank saß.

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Sogar Joachim Löw zeigt sich von Daniele de Rossis "Aufstand" beeindruckt. "Ich finde es klasse, dass er gesagt hat, ich will nicht eingewechselt werden, da Stürmer gebraucht werden. Das hat unheimliche Größe", sagte der Bundestrainer.

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