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Paolo Guerrero hat gut lachen. Er darf jetzt doch für Peru an der WM teilnehmen
Paolo Guerrero hat gut lachen. Er darf jetzt doch für Peru an der WM teilnehmen © Getty Images

Rolle rückwärts des Fußball-Weltverbandes im Fall Paolo Guerrero. Dessen Sperre wird reduziert, so dass der Ex-Bundesligaspieler jetzt in Russland für Peru spielen kann.

Der frühere Bundesligaspieler Paolo Guerrero (33) darf nun doch für Peru an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland teilnehmen.

Der Weltverband FIFA halbierte am Mittwoch die Sperre gegen den Kapitän des Nationalteams auf ein halbes Jahr. Guerrero war Anfang des Monats wegen eines Dopingvergehens von der Disziplinarkommission der FIFA für ein Jahr aus dem Verkehr gezogen worden (Datencenter: WM-Spielplan).

Der frühere Münchner und Hamburger Guerrero war nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Argentinien (0:0) am 5. Oktober positiv auf ein Abbauprodukt von Kokain getestet worden. Gegen die daraus resultierende Strafe legte der Offensivspieler Protest ein, das Berufungskomitee der FIFA entschied sich nach einer Untersuchung der Umstände für die Reduzierung.

Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 3. November 2017. Guerrero ist von allen nationalen und internationalen Spielen mit der Nationalmannschaft und seinem brasilianischen Klub CR Flamengo ausgeschlossen.

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