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Tom Watson führte das US-Team als Kapitän beim diesjährigen Ryder Cup an

Nach drei Ryder-Cup-Pleiten ihrer Profigolfer gegen Europa will die amerikanische Spielervereinigung US PGA eine Task Force einrichten. Dies bestätigte PGA-Chef Ted Bishop der BBC.

Der Sondereinheit sollen frühere Teamkapitäne und aktuelle Spieler angehören. "Wir werden alles noch einmal genau analysieren. Dies beginnt mit dem Auswahlsystem des Kapitäns und der Spieler", sagte Bishop.

Das US-Team hatte Ende September im schottischen Gleneagles eine herbe 11,5:16,5-Pleite gegen Titelverteidiger Europa mit dem deutschen Topspieler Martin Kaymer kassiert. Für die Amerikaner war es bereits die achte Niederlage in den letzten zehn Austragungen des traditionellen Kontinentalvergleiches, der alle zwei Jahre ausgetragen wird.

"Wir wollen sicherlich nicht die Europäer kopieren, aber sie haben sicherlich eine Erfolgsformel entwickelt. Sie sind sehr beständig, das zahlt sich aus. Da können wir sicherlich ein Blatt aus ihrem Erfolgsbuch stehlen", sagte Bishop.

Der nächste Ryder Cup findet 2016 im Hazeltine National Golf Club in Minnesota statt. Kapitän des US-Teams in Gleneagles war Golf-Legende Tom Watson.

Nach der Pleite war der 65-Jährige von seinem Spieler Phil Mickelson scharf kritisiert worden. Er habe die Spieler nicht mit in seine Entscheidungen einbezogen. Watson habe aufgrund des Alters keine Bindung mehr zu den aktuellen Profis.

Kapitän der Europäer war der Ire Paul McGinley. Der 47-Jährige ist selbst noch auf der Europa-Tour unterwegs.

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