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Martin Kaymer hofft weiter auf den ersten Saisonsieg
Martin Kaymer gelang in Abu Dhabi eine persönliche Rekordrunde © Getty Images

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer ist auf seinem Erfolgsterrain so gut wie noch nie in die Saison gestartet.

Der zweimalige Major-Gewinner spielte auf seiner Auftaktrunde bei der Abu Dhabi Championship nach zehn Birdies und zwei Bogeys eine persönliche Rekordrunde von 64 Schlägen und setzte sich damit an die Spitze des 125-köpfigen Feldes. Einen Schlag dahinter folgte der Belgier Thomas Pieters.

Nach der Unsicherheit zu Rundenbeginn habe er nach dem "sechsten, siebten Loch gemerkt, dass es ein guter Tag werden könnte", sagte Kaymer bei "Sky" und lobte sich dann auch noch selbst: "Dann musst du dich zurücknehmen und auf deine Chancen warten. Das habe ich gut gemacht."

Kaymer hat an den Par-72-Kurs im Abu Dhabi Golf Club beste Erinnerungen. Hier siegte der 30-Jährige aus Mettmann 2008, 2010 und 2011, dabei war ihm zweimal eine 65 geglückt. Auf keinem anderen Golfkurs der Welt hat Kaymer öfter triumphiert.

Insgesamt gewann er elf Turniere auf der Europa-Tour. Der Sieger des mit 2,31 Millionen Euro dotierten Turniers am Persischen Golf kassiert einen Scheck über 379.798 Euro.

Martin Kaymer war zur besseren Einstimmung früh nach Abu Dhabi gereist und hatte eineinhalb Wochen vor Ort trainiert.

Zu seinem Vorhaben erklärte er: "In Abu Dhabi habe ich bekanntlich ja schon immer sehr gerne gespielt, daher hat mir die Idee gefallen, dieses Jahr noch etwas mehr Zeit hier zu verbringen, um mich auf die Saison im Allgemeinen, aber auch gezielt auf das Turnier in Abu Dhabi vorzubereiten."

Er hoffe jedenfalls, erneut oben mitspielen zu können: "Ich bin in guter Verfassung und freue mich, dass es jetzt wieder losgeht."

Dies war keine falsche Versprechung. Bei strahlendem Sonnenschein am Golf spielte Kaymer im Flight mit dem schwächelnden Engländer Justin Rose (73) und dem spanischen Vorjahressieger Pabla Larrazabal (71) Golf der Extra-Klasse. Die Putts fielen unerwartet, und bis auf wenige Drives hatte der Rheinländer sein Spiel unter Kontrolle.

Gut verlief auch der Arbeitstag für den Nordiren Rory McIlroy.

Der Weltranglistenerste kam wie US-Ryder-Cup-Spieler Rickie Fowler mit einer 67 ins Klubhaus und lag damit in den Top 10. Ordentlich kamen zwei weitere deutsche Profis aus den Startlöchern. Jeweils 71 Schläge benötigten der erste 17 Jahre alte Dominic Foos (Karlsruhe) und Maximilian Kieffer (Düsseldorf).

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