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Sandra Gal studiert das Grün beim LPGA-Turnier auf Hawaii
Sandra Gal regt die Ausrichtung eines Mixed-Turniers an © Getty Images

Die deutsche Profigolferin Sandra Gal würde sich gerne mit ihren männlichen Konkurrenten messen.

In ihrer Kolumne auf der Website der Tageszeitung USA Today regte die Düsseldorferin die Ausrichtung eines Mixed-Turnieres an, bei dem Männer und Frauen gegeneinander antreten.

Der einzige Unterschied zwischen den Geschlechtern sei die Kraft, so Gal. Beim Kurzspiel und beim Putten seien die Frauen ihren männlichen Kollegen hingegen ebenbürtig.

"Setzt unsere Abschläge einfach weiter nach vorne und wir werden den Männern einen harten Wettkampf liefern", schrieb die 29-Jährige.

Daneben bedauert Gal die Entscheidung der US Golf Association, die US Open der Frauen künftig wieder unabhängig vom Männer-Turnier auszurichten. Für die parallele Austragung 2014 habe es viel positives Feedback gegeben.

Als Vorbild dient Gal die Organisation der Grand-Slam-Turniere im Tennis. "Männer und Frauen spielen da zur gleichen Zeit, mit gleichem Preisgeld und gleich viel Aufmerksamkeit", schreibt Gal. Im Golfsport sei dagegen die Kluft zwischen den Geschlechtern gewaltig.

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