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Martin Kaymer liegt derzeit auf dem 25. Platz
Martin Kaymer kletterte 2011 zwischenzeitlich an die Spitze der Weltrangliste © Getty Images

München - Bei den British Open in St. Andrews hat Deutschlands bester Golfer gute Chancen auf den Cut. Ein Engländer führt. Wunderkind Jordan Spieth kann aber noch nachziehen.

Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer kann bei der 144. British Open für das Wochenende planen.

Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann ließ seiner 71 zum Auftakt auf dem Par-72-Kurs am Freitag eine 70 folgen und lag damit bei Rundenabbruch wegen Dunkelheit auf dem 25. Platz. Damit wird er beim dritten Major zum ersten Mal in diesem Jahr den Cut schaffen.

Langer kann noch hoffen

Auch Altmeister Bernhard Langer durfte noch hoffen, nachdem die Runde auf dem Old Course in St. Andrews am Freitag nach einer Regenunterbrechung am Morgen nicht hatte zu Ende gespielt werden können. Der Anhausener zeigte sich nach seiner 74 am ersten Tag verbessert, spielte eine 70 und lag mit 144 Schlägen auf Rang 62.

Führender zum Zeitpunkt des Abbruchs am Abend war weiterhin Dustin Johnson (USA), der an Loch 13 zehn unter Par und damit im Gesamtklassement einen Schlag vor dem Engländer Danny Willett lag. US-Masters- und US-Open-Champion Jordan Spieth (14./5 unter Par) kam am Freitag schlecht in Schwung und steht am Samstag schon auf den verbleibenden fünf Löchern unter Zugzwang.

Der Ratinger Marcel Siem, nach dem ersten Tag noch bester des deutschen Trios, spielte nur eine 75, lag zwischenzeitlich auf dem 84. Platz und dürfte mit insgesamt 145 Schlägen wohl am Cut scheitern.

Woods droht erneut zu Scheitern

Dasselbe Schicksal droht mehr denn je auch Tiger Woods. Der tief gefallene Superstar musste nach seiner schwachen 76 zum Auftakt die zweite Runde nach dem elften Loch beenden und lag dort mit insgesamt fünf über Par auf dem 129. Platz. Zum ersten Mal in seiner so erfolgreichen Karriere wird Woods damit wahrscheinlich bei zwei Major-Turnieren nacheinander am Cut scheitern.

Wegen riesiger Pfützen auf den Fairways war die zweite Runde am Morgen für mehrere Stunden unterbrochen worden, nur der tatkräftige Einsatz der zahlreichen Helfer und das hydraulische Abpumpen des Wassers ermöglichten überhaupt eine Fortsetzung.

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